Direkt zum Inhalt

Wirtschaftsförderinstitute

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Institutionen, die Aufgaben der Wirtschaftsförderung wahrnehmen. Wirtschaftsförderinstitute sind i.d.R. nicht erwerbswirtschaftlich orientiert. Sie handeln überwiegend in öffentlichem Auftrag, teils auch als Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft. Im letzteren Fall ist Gemeinnützigkeit charakteristisches Merkmal.

    2. Organisationsformen: a) Als Teil der öffentlichen Verwaltung, z.B. kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften (teils auch in privater Rechtsform der GmbH, aber in öffentlichem Besitz).

    b) Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, häufig mit der Ausübung von Bankgeschäften betraut, wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Landesaufbaubanken, Landesentwicklungsgesellschaften (die beiden letzten u.U. auch privatrechtlich organisiert).

    c) Privatrechtliche Unternehmen, häufig mit Beteiligung von z.B. Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, ggf. aber auch der öffentlichen Hand.

    3. Aktivitäten: a) Unternehmensberatung.

    b) Standortmarketing (kommunale Wirtschaftsförderung).

    c) Investitionsförderung.

    d) Vermittlung oder Bereitstellung von Kapitalbeteiligungen (Kapitalbeteiligungsgesellschaften).

    e) Übernahme von Bürgschaften zugunsten bestimmter Unternehmen (Bürgschaftsbanken).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Wirtschaftsförderinstitute Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wirtschaftsfoerderinstitute-50870 node50870 Wirtschaftsförderinstitute node37805 Investitionsförderung node50870->node37805 node39646 kommunale Wirtschaftsförderung node50870->node39646 node48506 Wirtschaftsförderung node50870->node48506 node40734 Kreditanstalt für Wiederaufbau ... node50870->node40734 node47309 Wirtschaftsförderungsgesellschaften node50870->node47309 node53049 KfW-Effizienzhaus node53049->node40734 node37513 Mittelstandsförderung node42019 Regionalpolitik node37805->node37513 node37805->node42019 node37805->node48506 node36421 Forschung und Entwicklung ... node37805->node36421 node35307 Gründerzentren node35307->node39646 node33793 Gewerbepark node33793->node39646 node36315 Gewerbesteuer node39646->node36315 node39646->node48506 node53037 Hausbankfunktion node53037->node40734 node33880 gebundene Finanzkredite node33880->node40734 node34748 Globalsteuerung node48506->node34748 node37317 Kreditinstitute node40734->node37317 node47309->node48506 node27997 Beihilfe node27997->node48506 node27350 Beihilfehöchstsätze node27350->node48506 node34145 Förderung der Wirtschaft node34145->node48506
      Mindmap Wirtschaftsförderinstitute Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wirtschaftsfoerderinstitute-50870 node50870 Wirtschaftsförderinstitute node48506 Wirtschaftsförderung node50870->node48506 node47309 Wirtschaftsförderungsgesellschaften node50870->node47309 node40734 Kreditanstalt für Wiederaufbau ... node50870->node40734 node39646 kommunale Wirtschaftsförderung node50870->node39646 node37805 Investitionsförderung node50870->node37805

      News SpringerProfessional.de

      • Digitalisierung in Deutschland stagniert

        Nur langsam geht es für die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung voran, zeigt der Monitoring Report Digital. Die Kernergebnisse: die Wirtschaft stagniert, digitale Vorreiter fehlen und alle warten auf den Breitbandausbau.

      • Forschungsagenda 2030 für die produzierende Industrie

        Die strategische Forschungsagenda der Initiative "manufuture-DE" hat aktuelle und zukünftig relevante Forschungsbedarfe deutscher Industrieunternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik bis zum Jahr 2030 formuliert und priorisiert.

      • "Unternehmen tragen Verantwortung für Konsumenten"

        Wer in der digitalen Welt nicht untergehen will, muss sich einige Kompetenzen aneigen. Sonst frisst die Digitalisierung ihre User, warnen Anabel Ternès und Hans-Peter Hagemes im Gespräch mit Springer Professional. Insbesondere Unternehmen sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

      • Verantwortungsvolle Chefs haben mehr Stress

        Ein Chef, der sich seiner Verantwortung im Job bewusst ist, führt ein stressbelastetes Dasein. Zumindest, wenn er sich in einer gehobenen Machtposition befindet. Das haben Wissenschafter herausgefunden.

      • Dax-Vorstände verdienen noch mehr

        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

        Der digitale Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen verbessert sich zusehends. In allen Bereichen haben digitale Prozesse mittlerweile die analogen Formen der Zusammenarbeit überholt. Doch es gibt noch viel zu tun.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Henning Klodt
      Institut für Weltwirtschaft
      Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete