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ERP

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Software
    2. Wirtschaftsgeschichte

    Software

    Abk. für Enterprise Resource Planning; bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die betriebswirtschaftlichen Prozesse, z.B. in Produktion, Vertrieb, Logistik, Finanzen und Personal, steuern und auswerten. Ein ERP-System zeichnet sich durch die einheitliche Steuerung der verschiedenen Unternehmensbereiche aus. Dadurch wird es zu einem sinnvollen Controlling- und Steuerungsinstrument. Neuere ERP-Systeme können auch zur Steuerung und Auswertung unternehmensexterner Geschäftsprozesse genutzt werden.

    Vgl. Enterprise Resource Planning-System.

    Wirtschaftsgeschichte

    Abk. für European Recovery Program, Europäisches Wiederaufbauprogramm; aufgrund der Vorschläge des amerik. Außenministers Marshall am 3.4.1948 erlassenes einheitliches Hilfsprogramm (Marshall-Plan) für die durch den Krieg zerstörten Länder Europas; infolge der Weigerung der Ostblockländer zur Mitarbeit auf Westeuropa beschränkt. Die Verwaltung lag bei der ECA (Economic Cooperation Administration), die bei der Verteilung der Geschenke und Kredite die Vorschläge der OEEC, die im Zusammenhang mit der ERP-Hilfe gegründet wurden, berücksichtigte. Für die ECA-Mittel konnten v.a. Lebensmittel und Rohstoffe, vornehmlich aus den USA, bezogen werden. Die Beträge hierfür hatten die Importeure in heimischer Währung auf Gegenwertfonds (Counterpart Funds) einzuzahlen, bei deren Verwendung im Inland die ECA ein Mitspracherecht hatte.

    Die Gegenwerte in nationaler Währung führten zum ERP-Sondervermögen, das heute die Grundlage für die Bereitstellung von ERP-Krediten bildet.

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      Mindmap ERP Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erp-32375 node32375 ERP node36641 ERP-Kredite node32375->node36641 node33607 ERP-Sondervermögen node32375->node33607 node46850 OEEC node32375->node46850 node51587 Enterprise-Resource-Planning-System node32375->node51587 node45116 Organization for European ... node45116->node46850 node48506 Wirtschaftsförderung node36641->node48506 node33638 ERP-Programme node36641->node33638 node36641->node33607 node43616 Strukturpolitik node36641->node43616 node33759 Fondswirtschaft node33759->node33607 node33638->node33607 node46461 Sondervermögen des Bundes node33607->node46461 node42292 Organisation für europäische ... node42292->node46850 node34188 EFTA node28709 Data Mining node28709->node32375 node47196 Wissen node28709->node47196 node46850->node34188 node51586 ERP-System node51586->node51587 node30025 Datenbank node51587->node30025 node54500 Process Mining node54500->node28709 node54237 Marketing Automation node54237->node28709
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Henning Klodt
      Institut für Weltwirtschaft
      Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik
      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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