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Arbeitsgericht

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    das für Arbeitssachen im ersten Rechtszug zuständige Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit (§§ 14–31 ArbGG). Arbeitsgerichte sind Gerichte der Länder; Verwaltung und Dienstaufsicht obliegt der zuständigen Landesbehörde (meist Justiz- oder Sozialministerium).

    Beim Arbeitsgericht werden Kammern - z.T. für Fachgebiete - mit je einem Berufsrichter als Vorsitzenden und je einem ehrenamtlichen Richter aus Kreisen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber eingerichtet.

    Das Arbeitsgericht entscheidet im Urteils- oder Beschlussverfahren. Gegen seine Entscheidung ist Berufung oder Beschwerde zum Landesarbeitsgericht zulässig; es kann auch unmittelbar die Sprungrevision zum Bundesarbeitsgericht (BAG) eingelegt werden, wenn die Voraussetzungen des § 76 ArbGG gegeben sind.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      RA Dr. Joachim Wichert
      aclanz – Partnerschaft von Rechtsanwälten
      Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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