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Category Management

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Warengruppenmanagement; Umsetzung des Efficient Consumer Response (ECR) Ansatzes auf der Angebots- bzw. Marketing-Seite (Pendant zu Supply Chain Management) primär im Rahmen der handelsbetrieblichen Sortimentspolitik. Grundlage ist die Philosophie, Warengruppen als Strategische Geschäftseinheiten (strategisches Geschäftsfeld) zu führen. Diese sollen in einem kooperativen Prozess zwischen Handel und Hersteller optimiert werden, welcher die Verknüpfung der horizontalen Kompetenz des Handels (optimale Aussteuerung der Warengruppen untereinander) mit der vertikalen Kompetenz des Herstellers (Detailkenntnis der Produktkategorien) beinhaltet. Auf der Basis einer verbesserten Sortimentsstruktur sollen die Wünsche der Kunden besser befriedigt, und damit die Wertschöpfung erhöht werden, um eine Umsatz- und Gewinnsteigerung für Hersteller und Händler zu erreichen. Die Optimierung erfolgt mittels strategischer und operativer Maßnahmen am Point of Sale (POS) unter Zuhilfenahme EDV-gestützter Planungs-, Analyse-, Steuerungs- und Kontrollsysteme. Grundlage der Umsetzung auf der Handelsseite bildet die organisatorische Integration der Verantwortung für alle Einkaufs- und Merchandising-Entscheidungen einer Warenkategorie in der Stelle des Warengruppenmanagers. Dessen zentrale Zielvorgabe ist die Optimierung der Bruttospannen (Deckungsbeiträge für die gesamte Warengruppe).

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      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Peter Kenning
      Zeppelin Universität Friedrichshafen
      Inhaber des Lehrstuhls für Marketing, Leiter des Departments CME (Corporate Management & Economics)

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Mit der Konzeption des Category Supply Managements entwickelt Karl J. Grajczyk einen umfassenden Managementansatz zur Entwicklung, Steuerung und Umsetzung von Einkaufsstrategien für differenzierte Warengruppen. Aus einer Befragung internationaler
      Welche Bedürfnisse, Wünsche und Anforderungen haben die Konsumenten an den Einkauf im Allgemeinen und den Kosmetikeinkauf im Speziellen? Unterscheiden sich die Konsumenten in den verschiedenen Vertriebskanälen hinsichtlich ihrer Einstellungen? Wie kö…
      Bei Category Management (CM) handelt es sich um ein Verfahren zur Gestaltung von Sortimenten im Handel. Obwohl Category Management im Handel angesiedelt ist, ergeben sich engste Verbindungen zu den Planungsproblemen der Industrie, weil Hersteller ihr

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