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elektronischer Massenzahlungsverkehr der Deutschen Bundesbank (EMZ)

Definition

Zahlungsverfahren der Bundesbank zur Abwicklung von Massenzahlungen im nationalen DTA- und im SEPA-Format.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Der Elektronische Massenzahlungsverkehr (EMZ) ist eine Zahlungsverkehrsplattform der Deutschen Bundesbank für die Abwicklung des nationalen und europäischen Massenzahlungsverkehrs im Interbankenbereich. Der EMZ umfasst die technisch unabhängigen Komponenten SEPA-Clearer und Scheckabwicklungsdienst. Das Leistungsangebot im SEPA-Clearer des EMZ umfasst das Clearing von auf Euro lautenden nationalen und grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen, SEPA-Lastschriften und SEPA-Kartenzahlungen. Der Scheckabwicklungsdienst des EMZ umfasst die Verarbeitung von auf Euro lautenden Scheckzahlungen zwischen im Inland ansässigen Kreditinstituten. Die Verrechnung sowohl des SEPA-Clearers des EMZ als auch des Scheckabwicklungsdienstes des EMZ erfolgt jeweils auf Basis der einzelnen Dateisummen auf Konten in TARGET2 (Bruttoprinzip). Zur Gewährleistung einer europaweiten flächendeckenden Erreichbarkeit (Interoperabilität) des SEPA-Clearers des EMZ verfügt die Deutsche Bundesbank über verschiedene Kooperationen und bilaterale Verbindungen zu anderen europäischen Automated Clearing Houses (ACH).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jochen Metzger
      Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
      Bundesbankdirektor, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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