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emotionale Intelligenz

Definition

Fähigkeit eines Menschen, die Emotionen eines anderen zu erkennen und in adäquater Weise darauf zu reagieren.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Fähigkeit eines Menschen, die Emotionen eines anderen zu erkennen und in adäquater Weise darauf zu reagieren. In Managemententscheidungen fließen zwangsläufig neben rationalen Elementen auch Elemente einer emotionalen Vernunft ein. Die stark emotionsgetönte Intuition wird daher zu einer eigenen produktiven Managementkompetenz. Die Emotionsarbeit lässt sich über vier Grunddimensionen beschreiben:
    (1) Die Notwendigkeit subjektiver Aufmerksamkeit, die beim Zurschaustellen des emotionalen Ausdrucksverhaltens aufgebracht werden muss;
    (2) die Häufigkeit des (erwünschten) emotionalen Ausdrucksverhaltens;
    (3) die Vielfalt unterschiedlicher Emotionen, die im Rahmen einer Arbeitsrolle erwartet werden;
    (4) der Grad empfundener Dissonanz.

    Es gibt Versuche, den Grad der emotionalen Intelligenz mithilfe psychologischer Testverfahren zu erfassen und in Parallelität zum Intelligenzquotienten (IQ) eine Kennziffer für die emotionale Intelligenz (EQ) zu erarbeiten. Die emotionale Intelligenz ist nahe verwandt mit dem Konzept der sozialen Kompetenz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter W. Maier
      Universität Bielefeld,
      Fakultät für Psychologie, Sportwissenschaften
      Abteilung für Psychologie
      Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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