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Fragebogen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Grundlage für Erhebungen; Arbeitsmittel bei Befragung. Im Fragebogen sind schematisch die eindeutig bestimmten Erhebungseinheiten und Erhebungsmerkmale (Merkmal) verankert. Fehlerfreie Ausfüllung ist durch Erläuterungen oder Mustereintragung anzustreben und zu überprüfen (Kontrollfrage).

    Arten:
    (1) Individual-Fragebogen: auszufüllen von jeder in die Untersuchung einbezogenen Person.
    (2) Kollektiv-Fragebogen: zu beantworten von den für eine Sach- oder Personengruppe Verantwortlichen (z.B. Unternehmer bei Maschinenzählung; Haushaltsvorstand für Familie bei der Volkszählung).

    Gliederung: Der Fragebogen beginnt mit dem Einleitungstext, welcher das Thema, die befragende Organisation, die ungefähre Dauer, einen Hinweis auf die Freiwilligkeit der Befragung sowie eine Motivation für die Beantwortung der Fragen enthalten sollte. Es folgen die Einleitungsfrage, welche auch als Eisbrecherfrage bezeichnet wird und die psychologisch geschickt Interesse wecken und zum Thema hinführen soll. Dann kommen die eigentlichen Fragen, wobei auf einen logischen Aufbau (i.Allg. vom Allgemeinen zum Speziellen) und die Variation der Fragenformen  zu achten ist. Auch sind Reihenfolgeeffekte zu berücksichtigen. Zum Schluss erfolgt die Abfrage der Soziodemografie sowie der Dank für die Teilnahme.

    Brauchbarkeit des Fragenschemas ist durch vorherige Probeerhebung (Pretest) und Aufbereitung zu prüfen.

    Vgl. auch computergestützte Datenerhebung.

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      Mindmap Fragebogen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fragebogen-35145 node35145 Fragebogen node31947 Erhebung node35145->node31947 node48544 Vorgabe node48544->node35145 node38475 Klassenbildung node48544->node38475 node48040 Umfrage node48544->node48040 node47179 Weisung node48544->node47179 node47798 Tabellenprogramm node47798->node35145 node47798->node31947 node31215 Ausprägung node47798->node31215 node40152 Merkmal node47798->node40152 node40823 Non-Response-Problem node26948 Befragung node26948->node35145 node46742 Repräsentativerhebung node48040->node35145 node48040->node40823 node48040->node26948 node48040->node46742 node33570 Frage node35357 Filterfrage node33570->node35357 node31947->node31215 node31079 Ablaufordnungsfrage node31079->node35145 node31079->node35357 node35357->node35145 node48384 Untererfassung node48384->node31947 node50077 Volkszählung node50077->node31947 node30064 Aufbereitung node30064->node35145 node30064->node31947 node40152->node35145
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      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst
      GfK SE
      Vorsitzender des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Dieses Buch ist ein „Praxisbuch“ im wahrsten Sinne des Wortes. Es soll Forscherinnen und Forschern, die sich bei ihrer empirischen Forschungsarbeit sozialwissenschaftlicher Befragungen bedienen wollen, Hilfestellung geben bei der Entwicklung ihrer
      In diesem Kapitel wird der „Fast and Frugal Tree“- Fragebogen für Mobbing (FFTM) vorgestellt. Das Screening-Verfahren ermöglicht es mittels drei Fragen die Mobbingbetroffenheit zu erheben. Zudem wird auf die Beschreibung möglicher …

      Sachgebiete