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Geldmenge

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Geldmengenaggregat. Abzugrenzen sind:
    (1) Geldmengenaggregat M1: M1 umfasst das laufende Bargeld - ohne Kassenbestände der monetären Finanzinstitute (MFI) - und täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen) bei den MFI.
    (2) Geldmengenaggregat M2: M2 beinhaltet M1 und Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu zwei Jahren sowie Einlagen mit einer vereinbarten Kündigungsfrist bis zu drei Monaten.
    (3) Geldmengenaggregat M3: M3 beinhaltet M2 und zusätzlich Repo-Geschäfte (befristete Transaktion auf Grundlage einer Rückkaufsvereinbarung), Geldmarktfondsanteile und Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit einer Ursprungslaufzeit von bis zu zwei Jahren. Nach aktueller Einschätzung hat der EZB-Rat die weit gefasste Abgrenzung M3 als zentrale Steuergröße und als Indikator zur Beurteilung der monetären Entwicklung bes. herausgestellt. Bei der Beurteilung der geldpolitischen Lage durch den EZB-Rat kommt der Änderungsrate der Geldmenge eine Indikatorfunktion zu.

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      Mindmap Geldmenge Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/geldmenge-32198 node32198 Geldmenge node38195 monetäre Finanzinstitute (MFI) node32198->node38195 node34043 Geldpolitik node38195->node34043 node35891 Europäisches System der ... node38195->node35891 node38118 Mindestreservesatz node38118->node38195 node36724 Geldvolumen node36724->node32198 node42255 postkeynesianische Geldtheorie node42255->node32198 node38052 Keynesianismus node42255->node38052 node32328 Geldtheorie node42255->node32328 node48488 Volkswirtschaft node42255->node48488 node32328->node32198 node41881 Monetarismus node32328->node41881 node41881->node32198 node41881->node34043 node41881->node38052 node30370 Chicago School node30370->node41881 node41176 M3 node41176->node32198
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Oliver Budzinski
      University of Southern Denmark,
      Campus Esbjerg,
      Department of Environmental and
      and Business Economics
      Professor of Business Economics
      PD Dr. Jörg Jasper
      EnBW AG
      Senior Economist
      Prof. Dr. Albrecht F. Michler
      Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      außerplanmäßiger Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Geld eines Wirtschaftssubjektes gelangt sowohl vom Quell einer Geldschöpfung (Darlehen) als auch vom Quell einer Geldhortung (Kapital) auf den Markt, und zwar dort in den Einkauf. Es werden Konsum- und Investitionsgüter gekauft. Die gekauften …
      Seit 2001 trat im Euro-Raum ein starkes Geldmengenwachstum auf, dem kein entsprechender Verbraucherpreisauftrieb folgte. Ist die Geldmenge als Steuerungsinstrument der Geldpolitik obsolet geworden? Auf welchem geldpolitischem Konzept

      Sachgebiete