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Konjunkturzyklus

(weitergeleitet von Juglar-Zyklus)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Bezeichnung für den Zeitabschnitt zwischen Beginn der ersten und Ende der letzten Konjunkturphase. Der Konjunkturzyklus wird meistens von einem oberen (unteren) Wendepunkt zum nächsten oberen (unteren) Wendepunkt gemessen. Die Konjunkturtheorie unterscheidet Zyklen verschiedener Länge:
    (1) Kitchin-Zyklus (drei bis vier Jahre), auch als Mitchell-Zyklus bezeichnet; 1923 von J. Kitchin in den USA und Großbritannien festgestellt; Existenz umstritten;
    (2) Juglar-Zyklus (sieben bis elf Jahre); 1860 von C. Juglar festgestellt; dieses ist der Konjunkturzyklus i.e.S;
    (3) Kondratieff-Zyklus (50 bis 60 Jahre); 1926 von N.D. Kondratieff festgestellt.

    Vgl. auch Konjunkturgeschichte, politischer Konjunkturzyklus.

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      Mindmap Konjunkturzyklus Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konjunkturzyklus-41397 node41397 Konjunkturzyklus node38767 Konjunkturphasen node41397->node38767 node27867 Bruttoinlandsprodukt (BIP) node38767->node27867 node41843 Konjunkturtheorie node38767->node41843 node41843->node41397 node40454 Krise node40454->node38767 node50877 Umschwung node50877->node41397 node50877->node38767 node41264 Kondratieff-Zyklus node41264->node41397 node50826 Zyklus node50826->node41397 node39913 Lebenszyklus node50826->node39913 node49437 technologische Konjunkturtheorien node49437->node41397 node49437->node41843
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Konjunkturschwankungen sind Schwankungen im Auslastungsgrad des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials (Okun 1963). Dabei steht eine Nachfrageexpansion bei “normaler„ Auslastung des Potentials für ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht.

      Sachgebiete