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Harrod

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Roy Forbes, 1900–1978, engl. Nationalökonom, der von 1922 bis 1976 in Oxford lehrte. Harrod entwickelte ein Modell, das zeigte, unter welchen Bedingungen ein stetiges Wachstum möglich ist. Das Harrod-Modell wurde mit dem späteren, vereinfachten Modell von Domar zusammengefasst, daher auch Harrod-Domar-Modell (Wachstumstheorie) genannt. Daneben beschäftigte er sich mit den Fragen des unvollkommenen Wettbewerbs, der Konjunkturzyklen und des Handels- und Währungssystems. Obwohl Oxfordianer gehörte Harrod zu den Anhängern des Cambridger Keynes, dessen Lehre sich in England in den 1950er-Jahren rasch verbreitete, nicht zuletzt aufgrund des Wirkens von Harrod. Von Harrod stammt die erste Keynes-Biographie („The Life of John Maynard Keynes“ (1951)), in der - entgegen dem Titel - mehr die Lehre als das Leben behandelt werden. Harrod hat eine große Zahl von Aufsätzen und 22 Bücher veröffentlicht, u.a. „International Economics“ (1933); „The Trade Cycle“ (1936) und „Towards a Dynamic Economy“ (1948).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In the first volume of Post-Keynesian Essays from Down Under, Halevi, Harcourt, Kriesler and Neville bring together a collection of their most influential papers on Keynes, Harrod and Kalecki.
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      Roy Harrod’s pioneering establishment of growth theory in the mainstream of modern economic analysis was one of the most significant legacies of the Keynesian revolution. He was close to Keynes from 1922 onwards and he saw the galley proofs of The Ge

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