Direkt zum Inhalt

Portfolio Selection

(weitergeleitet von Portfoliotheorie)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Portefeuilletheorie, Portfoliotheorie. 1. Charakterisierung: Theorie über die optimale Mischung von Risikopapieren (Aktien); 1952 von Markowitz erstmalig quantifiziert.

    Ausgangspunkt der Überlegung ist ein bestimmter zu Investitionszwecken zur Verfügung stehender Betrag. Im Vergleich zu einer Investition des gesamten Betrags in ein einziges Risikopapier lässt sich durch breite Streuung des Betrags auf mehrere verschiedene Titel (Diversifikation) das Risiko der Anlage (gemessen an der Varianz der Rendite) vermindern. Voraussetzung hierfür ist, dass die Renditen der Wertpapiere nicht perfekt positiv miteinander korreliert sind.

    2. Bedeutung: a) Theoretisch: Die Portfolio Selection bildet die Grundlage für die Kapitalmarkttheorie (Capital Asset Pricing Model (CAPM)).

    b) Praktisch: Der Gedanke der Risikovernichtung durch Diversifikation führte zur Bildung und Verbreitung von Aktienfonds, die ein breites Portefeuille an Risikopapieren halten.

    c) Übertragung der Grundidee der Risikodiversifikation auf internationale Unternehmenspolitik: Internationale Unternehmung.

    3. Beurteilung: Dem Grundgedanken der Risikoreduzierung durch Diversifikation kommt in der Praxis große Bedeutung zu. Die praktische Umsetzung ist durch Datenunsicherheit bei der Bestimmung von Erwartungswerten, Varianzen und Kovarianzen beeinträchtigt. Auch bleibt die Frage des Timings (An- und Verkaufszeitpunkt) ungeklärt.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Portfolio Selection Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/portfolio-selection-43717 node43717 Portfolio Selection node38931 internationale Unternehmung node43717->node38931 node34156 Diversifikation node43717->node34156 node28840 Capital Asset Pricing ... node43717->node28840 node40663 Kapitalmarkttheorie node43717->node40663 node27793 Arbitrage Pricing Theory ... node46154 Sharpe node46154->node43717 node38679 Miller node38241 Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften node40815 Markowitz node40815->node43717 node40815->node46154 node40815->node38679 node40815->node38241 node47644 Tobin node40815->node47644 node50746 transnationale Unternehmung node50746->node38931 node50825 Triade node50825->node38931 node41381 Multinational Corporation (MNC) node41381->node38931 node38662 Internationalisierungsgrad node38931->node38662 node29123 Beta-Koeffizient node40664 Kapitalmarkt node47244 Wertschöpfungsstrategien node34156->node47244 node45941 Produkt/Markt-Matrix node34156->node45941 node47500 Wachstumsstrategie node34156->node47500 node28840->node27793 node28840->node29123 node28840->node40664 node38148 Investitionstheorie node38148->node40663 node35129 Finanzierungstheorie node35129->node40663 node30730 Bernoulli-Prinzip node30730->node40663 node33310 Hedging node33310->node34156 node47644->node43717
      Mindmap Portfolio Selection Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/portfolio-selection-43717 node43717 Portfolio Selection node34156 Diversifikation node43717->node34156 node40663 Kapitalmarkttheorie node43717->node40663 node28840 Capital Asset Pricing ... node43717->node28840 node38931 internationale Unternehmung node43717->node38931 node40815 Markowitz node40815->node43717

      News SpringerProfessional.de

      • Was Arbeit in Europa kostet

        Für eine Arbeitsstunde zahlt die deutsche Wirtschaft durchschnittlich 34,1 Euro. Doch bei den Arbeitskosten gibt es zwischen den EU-Mitgliedstaaten deutliche Unterschiede: Es geht noch teurer – aber auch viel billiger.

      • "Das Silicon Valley ist nicht über Nacht entstanden"

        Wenn es ein Digitalisierungs-Mekka gibt, in das deutsche Manager pilgern, ist es das Silicon Valley. Was Unternehmen von den US-Vorreitern lernen und ob sie die 180-Grad-Wende schaffen können, beantworten Sven Grote und Rüdiger Goyk im Gespräch.

      • Utility 4.0 – mehr als eine Worthülse?

        Vierpunktnull auf Teufel komm raus. Kein Themengebiet scheint heute ohne das Zahlenkürzel '4.0' auszukommen. Mit Utility 4.0 ist dieses Phänomen nun auch im Energiesektor angekommen. Zu Recht?

      • Das blaue Jobwunder der Digitalisierung

        Immer mehr Studien prognostizieren, dass die digitale Transformation insgesamt keine Arbeitsplätze kostet. Denn es entstehen auch jede Menge neue Jobs. Die erfordern jedoch andere Kompetenzen.

      • Starke Teams lassen Risiken zu

        "Werde eins mit deinem Projekt", proklamierte vor Jahren eine Baumarktkette. Ein kerniger Slogan, der seine Parallele in einer Google-Studie findet: Teammitglieder die risikobereit in ihrer Aufgabe aufgehen, arbeiten effektiver.

      • "Freibeträge in Abfindungsregelungen wieder einführen"

        Seit 1. Januar gilt die Institutsvergütungsverordnung (IVV). Mit ihr wurden in erster Linie die Anforderungen der Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA für eine solide Vergütungspolitik in deutsches Recht umgesetzt. Wie sich das auf die Personal- und Abfindungsstrategien bei den Banken auswirkt, erklärt Jurist Christoph Abeln im Interview.

      • So teuer wird der Fachkräftemangel

        Dass der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft bremst, ist nicht neu. Allerdings war bislang nicht klar, wie sehr fehlendes Personal zu Buche schlägt. Einer Studie zufolge drohen bis zum Jahr 2030 wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. 

      • KMU zögern bei tiefgreifender Digitalisierung

        Der digitale Wandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben das nicht vollends erkannt, weshalb sie sich auf die Optimierung einzelner interner Prozesse versteifen.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      This paper aims to study portfolio optimization in hybrid uncertain environment. Different from the existing researches, this paper first presents the definition of fuzzy random Value-at-risk to measure investment risk and uses the λ-average value …
      Absolute deviation is a commonly used risk measure, which has attracted more attentions in portfolio optimization. Most of existing mean–absolute deviation models are devoted to stochastic single-period portfolio optimization. However, practical …
      Selecting an appropriate series of projects among numerous candidates and assigning start and finish time for every selected project under the constraints of limited resource does matter in the project management. With the introduction of annual …

      Sachgebiete