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Standardsoftware

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Software, die zu einem Anwendungsgebiet für den anonymen Markt erstellt wird. Standardsoftware muss an die speziellen Anforderungen der Benutzer angepasst oder sogar auf die gesamte betriebliche Ablauforganisation ausgerichtet werden (Customizing).

    Vorteile gegenüber einer Eigenentwicklung:
    (1) geringere Entwicklungs- und Wartungskosten;
    (2) schnellere Verfügbarkeit im Unternehmen;
    (3) kein Risiko von Fehlentwicklungen;
    (4) es lassen sich auch Anwendungen realisieren, bei denen im Unternehmen keine oder nur unzureichende Qualifikationen für eine Realisierung vorhanden sind;
    (5) Standardsoftware ist besser dokumentiert als Individualsoftware und verringert damit die Abhängigkeit von den Softwareentwicklern.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Im Unterschied zu den bisher untersuchten Wiederverwendungsansätzen wird mit Standardsoftware ein bereits realisiertes Softwaresystem bereitgestellt. Standardsoftware ist deshalb als eine spezielle Form der Wiederverwendung zu betrachten (vgl.
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