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Strukturanpassungsprogramm (SAP)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Structural Adjustment Program; durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank gewährte Großkredite zu Sonderkonditionen für Entwicklungsländer. Voraussetzung war, dass das Empfängerland ein gemeinsam ausgearbeitetes Entwicklungsprogramm umsetzte, das bes. auf die Beseitigung struktureller Schwächen (Staatshaushalt, Außenhandel, Infrastruktur etc.) abstellte. Während die makroökonomische Rationalität der Strukturanpassungsprogramme weitgehend unumstritten war, richtete sich Kritik gegen die mikroökonomischen und bes. sozialen Auswirkungen dieser Sanierungsprogramme in den betroffenen Ländern. In verschiedenen Ländern kam es im Zusammenhang mit der Umsetzung von Strukturanpassungsprogrammen zu Unruhen („Brotaufstände”). 1999 wurden die Strukturanpassungsprogramme eingestellt und durch die PRGF (Armutsfazilität) in veränderter Form weitergeführt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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