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Verpackungsmaterial

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Begriff
    2. Kostenrechnung
    3. Bilanzierung

    Verpackungsmittel.

    Begriff

    die für Verpackung erforderlichen Materialien.

    Kostenrechnung

    1. Bei Verbrauch größerer Mengen ist Verpackungsmaterial einem bes. Material(bestands)konto zu belasten und entsprechend dem jeweiligen Verbrauch während einer Periode in die Kostenrechnung zu übernehmen.

    2. Bei mengenmäßig geringem oder zeitlich gleichmäßigem Verbrauch kann Verpackungsmaterial sofort bei Eingang als Verbrauch gebucht werden.

    3. Innenverpackung (Verpackungsmaterial, durch das die Produkte erst verkaufsfähig werden): Etwa bei Markenartikeln mit Standardverpackung (z.B. Packung für Nährmittel, Schokolade, Waschpulver) gehört Verpackungsmaterial als Materialeinzelkosten zu den Herstellkosten des Erzeugnisses.

    4. Außenverpackung (z.B. Kisten, Kartons): Verrechnung erfolgt als Sondereinzelkosten des Vertriebs oder als Gemeinkosten auf ein Konto der Kostenstelle des Vertriebs.

    Bilanzierung

    1. Bestände an Verpackungsmaterial am Bilanzstichtag sind in der Bilanz als Hilfsstoffe (Innenverpackung) oder Betriebsstoffe (Außenverpackung) auszuweisen.

    2. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für unfertige und fertige Erzeugnisse sind nur die Aufwendungen für Innenverpackung Bestandteil derselben.

    3. In der Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) gehören die Aufwendungen für Innenverpackung zum Materialverbrauch (§ 275 II Nr. 5 HGB), Aufwendungen für Außenverpackung i.d.R. zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (§ 275 II Nr. 8). Bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind die Aufwendungen für Innenverpackung der verkauften Erzeugnisse Bestandteil der Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen (§ 275 III Nr. 2). Buchung von Erträgen aus Wiederverwendung von zurückgesandtem Verpackungsmaterial sowie aus der Verwertung von Verpackungsmaterial als Altmaterial als sonstige betriebliche Erträge.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das jährliche Hausmüllaufkommen in der Bundesrepublik Deutschland beläuft sich auf ungefähr 23,7 Millionen Tonnen (Stand 1991) /1/. Daran haben Verpackungen einen Anteil von rund 8 Millionen Tonnen.
      Radare machen das Nichtsichtbare sichtbar. Sie basieren auf Millimeterwellen, die Kunststoffe, Pappe, Holz und Textilien durchdringen, und sind damit in der Lage, zu sehen, was sich in Verpackungen, hinter Wänden oder hinter Rauch und Nebel befindet.
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      Sachgebiete