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Dualismus-Theorien

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Erklärungsansätze der Entwicklungstheorie, die von Ungleichheiten in der Sozial- und Wirtschaftsstruktur (Dualismus) von Entwicklungsländern ausgehen. Die Gesellschaft ist in zwei Sektoren gespalten, in einen modernen, dynamischen, in die Weltwirtschaft integrierten und in einen traditionellen, stagnierenden, oft isolierten Sektor, wobei sich beide Sektoren unabhängig voneinander nach eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln. Je nach Fragestellung werden verschiedene Dualismen unterschieden:
    (1) sozialer Dualismus (entsteht durch das Aufeinandertreffen eines fremden, meist westlich importierten Sozialsystems auf das traditionelle Sozialsystem von Entwicklungsländern;
    (2) technologischer Dualismus (unterschiedliche Produktionstechniken);
    (3) regionaler Dualismus (entwickelte und zurückgebliebene Regionen mit geringen wirtschaftlichen Austauschbeziehungen).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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