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Effektenkommissionsgeschäft

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    bevorzugte Art der Abwicklung von Kundenaufträgen zum An- und Verkauf von Wertpapieren. Bei Aufträgen in amtlich notierten Wertpapieren treten Banken als Effektenkommissionär auf (im eigenen Namen für Rechnung eines anderen). Die Rechtsstellung der Bank als Kommissionär wird nicht durch den Vorbehalt des Selbsteintritts (möglich nach § 400 HGB) berührt. Die Bank ist zur unverzüglichen Ausführungsanzeige verpflichtet, braucht aber nicht den Dritten, mit dem das Geschäft abgeschlossen wurde, namhaft zu machen, wie sonst beim Kommissionsgeschäft (§ 384 HGB).

    Effektenkommissionsgeschäft wird nur bei Papieren im regulierten Markt angewandt, während Freiverkehrswerte im Eigengeschäft (Eigenhandel) gehandelt werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Ziff. 4 KWG a. F. gehörte das Effektengeschäft expressis verbis zum Katalog erlaubnispflichtiger Bankgeschäfte im Sinne des Kreditaufsichtsrechts und bezeichnete „die Anschaffung und Veräußerung von Wertpapieren für andere”.

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