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Röpke

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Wilhelm, 1899–1966, dt. Nationalökonom, der in Jena, Graz und Marburg lehrte, 1933 in die Türkei emigrierte - Universität Istanbul 1933-1937 - und 1937 in die Schweiz ging, wo er bis zu seinem Tod am Institut für internationale Studien tätig war. Röpke gehört zu den führenden Neoliberalen, der - eng befreundet mit Erhard - einer der Architekten der marktwirtschaftlichen Ordnung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen ist. Er war ein ungewöhnlich produktiver Autor, der in seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen immer an der Realität und v.a. an den wirtschaftspolitischen Problemen seiner Zeit orientiert war. Als Mitglied der Brauns-Kommission, die die Deutsche Reichsregierung in der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre beriet, setzte er sich für Maßnahmen ein, die die Vorschläge von Keynes vorwegnahmen. Röpke hat das Keynessche System später wegen seiner Inflationstendenzen kritisiert. Aus seinen fast unüberschaubaren Veröffentlichungen bietet die Sammlung „Ausgewählte Werke in sechs Bänden“ (1979), die Hayek und andere herausgegeben haben, eine lesenswerte Zusammenstellung, zumal sie „Die Lehre von der Wirtschaft“ (1937) enthält. Dieses oft aufgelegte einführende Lehrbuch von Röpke ist an ökonomischem Common Sense nicht zu übertreffen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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