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Sachgründung

Definition

Form der Gründung einer AG, bei der Gründer als Eigenkapital anstelle von Geld Sacheinlagen (Maschinen, Grundstücke) einbringen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition
    1. Aktiengesellschaft: Form der Gründung einer AG, bei der Gründer als Eigenkapital anstelle von Geld Sacheinlagen (Maschinen, Grundstücke) einbringen. Gründungsprüfung durch unabhängige Prüfer erforderlich zur Vermeidung von Überbewertung durch Einbringer (§ 33 AktG). In der Satzung sind die Person, welche den Gegenstand einbringt, die Art des Gegenstands und der Nennbetrag, bei Stückaktien die Zahl der bei der Sacheinlage zu gewährenden Aktien festzuhalten (§ 27 I AktG).

    Gegensatz: Bargründung.

    2. Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Die Gesellschafter haben einen Sachgründungsbericht zu erstellen und beim Übergang eines Unternehmens auf die Gesellschaft die Jahresergebnisse der beiden letzten Geschäftsjahre anzugeben (§ 5 IV GmbHG). Dies soll sicherstellen, dass der Wert der Sacheinlage dem Nennbetrag der dafür gewährten Anteile entspricht. Das mit der Eintragung befasste Gericht hat diese abzulehnen, wenn Sacheinlagen nicht unwesentlich überbewertet worden sind (§ 9c I 2 GmbHG).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner
      Technische Universität München
      Inhaberin des Lehrstuhls für Entrepreneurial Finance
      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager
      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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