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Soziale Frage

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Frage nach ausgewogenen Verhältnissen zwischen verschiedenen Berufsgruppen (z.B. Agrarbeschäftigte, Handwerker, Industriearbeiter) innerhalb der Gesellschafts- und Wirtschaftordnung. Im 19. (und frühen 20.) Jh. galt als Soziale Frage die Integration der „neuzeitlich entstandenen“ Arbeiterklasse ("Arbeiterfrage") und die Bekämpfung der ökonomischen Verelendung breiter Bevölkerungsschichten; auch heute gilt dies z.T. noch als Anliegen der Sozialpolitik (bes. Institution und Qualität des freien Arbeitsvertrages). Das Problem einer „sozial schwachen“ Arbeiterklasse erscheint nach heutiger Meinung allerdings als nicht mehr gegeben (u.a. wegen der staatlich geschützten Entstehung von Interessenverbänden, Gewerkschaften und Parteien); andere soziale Schichten sind dagegen notleidend geworden oder gefährdet (z.B. allein stehende Mütter, alte Menschen, behinderte Menschen; sog. neue Soziale Frage).

    Vgl. auch Proletaritätsmerkmale.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Werding
      Ruhr-Universität Bochum,Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen, Fakultät für Sozialwissenschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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