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Aufschlagspreisbildung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    in der Makroökonomik Übertragung einzelwirtschaftlicher Preisbildungsvorstellungen auf die gesamtwirtschaftliche Ebene. Die Hypothese der Aufschlagspreisbildung geht davon aus, dass sich das Angebotspreisniveau aus dem Produkt von Stückkosten und einem Aufschlagssatz (Mark-up) ergibt. Da aus Vereinfachungsgründen meist nur die Lohnstückkosten berücksichtigt werden, muss der Aufschlagssatz neben einer Gewinnkomponente auch die übrigen Kosten umfassen. Bei gegebenem Aufschlagssatz und konstanter durchschnittlicher Arbeitsproduktivität besteht aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zwischen Güterpreisniveau und Geldlohnsatz eine proportionale Beziehung. Ist dann der Lohnsatz in positiver Weise an die Preis- und Outputentwicklung gekoppelt, ergeben sich gesamtwirtschaftliche Preisniveaufunktionen, die einer keynesianischen Güterangebotsfunktion im Unterbeschäftigungsfall entsprechen.

    Vgl. makroökonomische Totalmodelle geschlossener Volkswirtschaften, Angebotsseite.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber

      Sachgebiete