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ausgewogenes Wachstum

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Balanced Growth; Strategie zur Förderung der Entwicklung der Dritten Welt. Sie geht von dem Grundgedanken aus, dass fehlendes Kapital den Entwicklungsrückstand verursacht. Wegen unzureichender Güternachfrage (Marktenge) fehlt es an Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Wenn in allen Sektoren die Nachfrage gleichzeitig gefördert würde, ließe sich das Phänomen der Marktenge überwinden.

    Eine Politik des ausgewogenen Wachstums erfordert eine zentrale Planung des gesamten Industriesektors analog einer Planwirtschaft. Zur Festlegung der horizontalen Produktionsstruktur müssen die Wachstumsraten aller Sektoren über die mit den Einkommenselastizitäten gewichtete volkswirtschaftliche Wachstumsrate ermittelt werden. Die vertikale Produktionsstruktur muss auch vertikale externe Effekte erfassen, sodass zu den Einkommenselastizitäten auch die Substitutionseffekte berücksichtigt werden müssen. Das wirtschaftspolitische Ziel des ausgewogenen Wachstums wird in der Maximierung der sozialen Grenzproduktivität gesehen.

    Vgl. auch Entwicklungspolitik.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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