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Cradle-to-Cradle

Definition

Mithilfe des Cradle-to-Cradle-Konzepts soll die Intelligenz natürlicher Systeme für die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden und eine friedliche Koexistenz von Wirtschaft und Natur zu ermöglicht werden.

 

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Mithilfe des Cradle-to-Cradle-Konzepts soll die Intelligenz natürlicher Systeme für die Entwicklung neuer Produkte genutzt werden. Hierzu zählen z.B. die Effektivität des Nährstoffkreislaufs.

    2. Ziel: Ziel ist es, eine friedliche Koexistenz von Wirtschaft und Natur zu ermöglichen.

    Entwickelt wurde das Konzept durch Braungart und McDonough (vgl. Braungart/ McDonough 2005). Es folgt dabei dem Grundgedanken, das Abfall gleichbedeutend mit Nahrung ist. Der "Cradle-to-Cradle"-Gedanke will das "Cradle-to-Grave"-Modell ablösen, in dem Stoffströme, die mit dem Produkt zusammenhängen, als unerwünschter Output in die Natur zurückgegeben werden, ohne je wieder für eine Nutzung vorgesehen zu sein und darüber hinaus die Umwelt mit Schadstoffen anreichern. Anstelle dessen sollen Verbrauchsgüter in einem biologischen Nährstoffkreislauf geführt werden und Gebrauchsgüter in technischen Kreisläufen organisiert werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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