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Einstimmigkeitsregel

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff und Merkmale: Demokratisches Abstimmungsverfahren, bei dem eine Alternative nur dann als beschlossen gilt, wenn alle Teilnehmer der Abstimmung (bzw. alle Abstimmungsberechtigten) ihr zustimmen. Voraussetzung ist die Kenntnis der Konsequenzen, wenn keine Alternative die erforderliche Stimmenzahl erhält. Typischerweise gilt dann der Status Quo als beschlossen.

    2. Bedeutung und Kritik: Wie v.a. K. Wicksell gezeigt hat, ist die Einstimmigkeitsregel vereinbar mit dem Pareto-Optimum in gesellschaftlichen Entscheidungssituationen. Andere Autoren kritisieren, dass es bei der Einstimmigkeitsregel zwar keine Kosten eines Überstimmtwerdens gibt, dafür aber prohibitiv hohe Konsensbildungskosten.

    Vgl. auch Kassationskollegialität, Mehrheitsprinzip.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor
      Dr. rer. pol. Enrico Schöbel
      Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Plauen, University of Cooperative Education
      Dozent, Angestellter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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