Direkt zum Inhalt

Handelspanel

Definition

Panel von ausgewählten Einzel- bzw. Großhandelsbetrieben

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Panel von ausgewählten Einzel- bzw. Großhandelsbetrieben. Am weitesten verbreitet ist das Einzelhandelspanel in der allg. Form, daneben auch spezielle Panels, wie etwa Branchen-Panel oder Fachhandelspanel, z.B. Apothekenpanel.

    2. Erhebung: a) Erhebungsgegenstände: Erhoben wird in erster Linie der Endverbraucherabsatz der einzelnen Geschäfte; ferner die Warenbestände und deren Veränderung, Ein- und Verkaufspreise sowie die räumliche Verteilung der Betriebe, die ein bestimmtes Produkt führen, sowie Bezugsquellen, Bestellmengen und -termine, Lagerbestände und Umschlagshäufigkeiten. Dadurch lässt sich eine Reihe von Daten gewinnen, die über den reinen Umsatz pro Artikel und Händler hinausgehen. Beispiele hierfür sind Menge, Wert und durchschnittliche Endverbraucherpreise, derzeitiger Lagerbestand beim Handel und durchschnittliche Einkaufsmengen sowie Distributionsquoten (= Anzahl und Anteil der Geschäfte, die das Produkt führen, bevorra­ten, einkaufen und verkaufen). Nur mit dem Einzel- und Großhandelspanel sind die Umsätze zu erfassen, die auf Nicht-Haushalte wie Gaststätten, Großverbraucher etc. entfallen.

    b) Erhebungsmethode: Früher vorwiegend manuell, d.h. der Endverbraucherabsatz wird ermittelt aus der Summe von Anfangsbestand und Einkäufen abzüglich Endbestand, der jeweils manuell durch Zählen ermittelt werden muss (Beobachtung). Mit zunehmender Verbreitung von computergestützten Warenwirtschaftssystemen und Scannerkassen hat das Scanner-Handelspanel das traditionelle Handelspanel verdrängt.

    3. In der Bundesrepublik Deutschland v.a. durchgeführt von Nielsen sowie der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK).

    Vgl. auch Haushaltspanel.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Handelspanel Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/handelspanel-33260 node33260 Handelspanel node35411 Haushaltspanel node33260->node35411 node43194 Panel node33260->node43194 node45216 Scanner-Handelspanel node33260->node45216 node44044 Scanner node33687 Experiment node27180 Behavior Scan node27180->node33260 node27180->node33687 node27180->node35411 node47526 Testmarkt node27180->node47526 node27924 Bekanntheit node47177 Verbraucherpanel node35411->node27924 node35411->node47177 node35411->node43194 node42213 Scanner-Haushaltspanel node44718 Reliabilität node27023 Beobachtung node43194->node27023 node45216->node44044 node45216->node42213 node45216->node44718 node43565 reaktive Messverfahren node43565->node27023 node30682 Arbeitsanalyse node30682->node27023 node39843 Marktforschung node45671 Soziologie node45671->node43194 node45824 Panelsterblichkeit node45824->node43194 node29332 Abnehmerbefragung node29332->node43194 node27023->node33260 node27023->node39843
      Mindmap Handelspanel Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/handelspanel-33260 node33260 Handelspanel node43194 Panel node33260->node43194 node27023 Beobachtung node33260->node27023 node45216 Scanner-Handelspanel node33260->node45216 node35411 Haushaltspanel node33260->node35411 node27180 Behavior Scan node27180->node33260

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst
      GfK SE
      Vorsitzender des Vorstands
      Prof. Dr. Alexander Hennig
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Professor für Handelsmanagement
      Prof. Dr. Willy Schneider
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Studiengang BWL-Handel
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Unternehmenspraxis haben sich die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung in den beiden zurückliegenden Jahrzehnten zu Schwerpunkt-Themen entwickelt (vgl. Homburg/Becker/ Hentschel 2010, S. 114).
      Eine Kernaufgabe des Marketings ist die Identifizierung der relevanten Kunden-bedürfnisse und die dementsprechende, spezifische Ausrichtung des Angebots.Häufig ist es dabei nicht mÖglich, den gesamten Markt in derselben Weise zu bearbeiten und so …
      Ziel dieses Kapitels ist es, die Bedeutung der Produkt- und Programmpolitik für den Unternehmenserfolg darzustellen und mögliche Handlungsalternativen aufzuzeigen. Innerhalb des Marketing-Mix nimmt die Produkt- und Programmpolitik eine exponierte …

      Sachgebiete