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Kundensegmente

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Bankkunden haben unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen an die Leistungserstellung eines Kreditinstitutes. Durch die Segmentierung in möglichst homogene Kundengruppen wird die Voraussetzung einer zielgerichteten Kundenbearbeitung geschaffen. Als Segmentierungskriterien werden gemeinhin allgemeine Verhaltensmerkmale (geografisch, soziodemografisch, psychografisch) sowie spezielle Verhaltensmerkmale (Konsumentenverhalten) verwendet.

    2. Merkmale: Eine Segmentierung zentraler Kundengruppen erfolgt in Kreditinstituten üblicherweise über Privat- und Firmenkunden. Aus einem marktorientierten Verständnis resultiert hierbei unter Berücksichtigung eines differenzierten Nachfrageverhaltens zumeist eine Einteilung nach soziodemografischen Kriterien (z.B. Vermögen, Einkommen) in Individual- und Mengenkunden. Die verwendeten Termini einzelner Kundengruppen, bspw. im Firmen- und Privatkundensegment sind in den einzelnen Kreditinstituten nicht einheitlich z.B. Firmenkunden, Gewerbetreibende, Retailkunden, Privatkunden, Vermögenskunden, Individualkunden, Private-Banking-Kunden, High Net Worth Individual.

    Vgl. Kundenstrukturanalyse, Verkaufsförderung, Marktbeobachtung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Detlef Hellenkamp
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Fakultät Wirtschaft
      Studiengangsleiter BWL-Bank

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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