Direkt zum Inhalt

Kundensegmente

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Bankkunden haben unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen an die Leistungserstellung eines Kreditinstitutes. Durch die Segmentierung in möglichst homogene Kundengruppen wird die Voraussetzung einer zielgerichteten Kundenbearbeitung geschaffen. Als Segmentierungskriterien werden gemeinhin allgemeine Verhaltensmerkmale (geografisch, soziodemografisch, psychografisch) sowie spezielle Verhaltensmerkmale (Konsumentenverhalten) verwendet.

    2. Merkmale: Eine Segmentierung zentraler Kundengruppen erfolgt in Kreditinstituten üblicherweise über Privat- und Firmenkunden. Aus einem marktorientierten Verständnis resultiert hierbei unter Berücksichtigung eines differenzierten Nachfrageverhaltens zumeist eine Einteilung nach soziodemografischen Kriterien (z.B. Vermögen, Einkommen) in Individual- und Mengenkunden. Die verwendeten Termini einzelner Kundengruppen, bspw. im Firmen- und Privatkundensegment sind in den einzelnen Kreditinstituten nicht einheitlich z.B. Firmenkunden, Gewerbetreibende, Retailkunden, Privatkunden, Vermögenskunden, Individualkunden, Private-Banking-Kunden, High Net Worth Individual.

    Vgl. Kundenstrukturanalyse, Verkaufsförderung, Marktbeobachtung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Kundensegmente Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kundensegmente-53510 node53510 Kundensegmente node39100 Kundenstrukturanalyse node53510->node39100 node48180 Verkaufsförderung node53510->node48180 node39135 Marktbeobachtung node53510->node39135 node47177 Verbraucherpanel node39100->node47177 node39843 Marktforschung node39100->node39843 node40268 Marktsegmentierung node39100->node40268 node27200 Absatzanalyse node27200->node39100 node39592 Kommunikationspolitik node48180->node39592 node46934 Wiederverkaufsnachlass node46934->node48180 node43523 Push-Money-Förderung node43523->node48180 node43977 Sammelmarken node43977->node48180 node39135->node39843 node43194 Panel node39135->node43194 node27706 Branchenbeobachtung node39135->node27706 node27906 Beschaffungsmarktforschung node27906->node39135
      Mindmap Kundensegmente Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kundensegmente-53510 node53510 Kundensegmente node39100 Kundenstrukturanalyse node53510->node39100 node48180 Verkaufsförderung node53510->node48180 node39135 Marktbeobachtung node53510->node39135

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Detlef Hellenkamp
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Fakultät Wirtschaft
      Studiengangsleiter BWL-Bank

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Der Automobilmarkt ist international durch eine hohe Preisdynamik geprägt. Premiummarken stehen vor der Herausforderung, Markenführung mit hoher Preiswertstabilität und kundenseitigen Preiserwartungen in Einklang zu bringen. Die Studie prüft in diese…
      Seit Jahren wird in Unternehmen unterschiedlicher Branchen diskutiert, ob und wie man ältere Kundensegmente verstärkt und spezifisch im Marketing berücksichtigen soll. Ausgelöst wurde die Diskussion durch die Bevölkerungsentwicklung, die eindeutig au
      Untersuchungen zur Nachfrage umweltorientierter Kundensegmente zeigen eine große Diskrepanz zwischen dem vorhandenen Umweltbewußtsein und dem daraus resultierenden Kaufverhalten auf. Viele Unternehmen versuchen, durch absatzpolitische Maßnahmen …

      Sachgebiete