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Personalmarketing

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Prozess des Anwerbens von potenziell geeigneten und des Abhaltens von ungeeigneten Kandidaten für ein unternehmensspezifisches Auswahlverfahren. Ziel ist es, einen hohen prozentualen Anteil an geeigneten Personen in den jeweiligen Bewerbergruppen sicher zu stellen. Vakante Positionen werden etwa über klassische Stellenanzeigen, Online-Bewerbungsplattformen, über die Mitarbeiter einer Organisation, Personalberatungen und Headhunter und viele weitere Kommunikationskanäle so platziert, dass geeignete Personen auf die entsprechende Stelle aufmerksam werden und sich zu einer Bewerbung entschließen (Personalwerbung). Hierbei ist die Arbeitgebermarke (Employer Branding) von zentraler Bedeutung. Nimmt nun eine Person Kontakt zur Organisation auf, ist es weiterhin bedeutsam möglichst jede Begegnung eines Bewerbers mit dem potenziellen Arbeitgeber in ein positives und motivierendes Erlebnis zu wandeln. Der Kanditat sollte sich während des gesamten Bewerbungsprozesses als Kunde behandelt fühlen (Candidate Experience Management). Damit wird auch der Auswahlprozess und das Auswahlverfahren letztlich zum Instrument des Personalmarketing. Ist schließlich ein Arbeitsvertrag rechtsgültig geschlossen, schließt sich der Einarbeitungs- und Einbindungsprozess der neuen Mitarbeiter an (Onboarding). Die zügige Integration letzterer ist besonders wichtig, damit es keine unüberbrückbaren Diskrepanzen (kognitive Dissonanzen) in und zwischen den Erwartungshaltungen der neuen Mitarbeiter und dem Arbeitgeber entstehen, die im schlechtesten Fall zu einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch einen der Beteiligten führen. Das Binden der neuen Mitarbeiter an die Organisation ist damit ebenfalls als Gestaltungsfeld des Personalmarketings zu begreifen. Hierbei ist u.a. die Förderung eines positiven Arbeitgeberimages bedeutsam, das allerdings auch die Organisationsrealität widerspiegeln sollte. Ein gutes Arbeitgeberimage, bspw. "Great Place to Work®", fördert die Mitarbeiterbindung, da sich die Mitarbeitenden stärker mit ihrem Arbeitgeber identifizieren können. 

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      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

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      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

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      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

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        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Personalmarketing soll potenziell geeignete Arbeitskräfte identifizieren, sie auf die Organisation und die dortigen Arbeitsplätze aufmerksam machen und sie zu einer Bewerbung ermutigen sowie diejenigen Personen, die von der Organisation ausgewählt …
      Der juristische Bewerbermarkt ist seit vielen Jahren hochkompetitiv. Die Kanzleien befinden sich in einem intensiven Wettbewerb um die besten Köpfe. Für das Beratungsgeschäft von Kanzleien stellt die Qualität der Mitarbeiter einen kritischen …
      Dieses Buch betrachtet die in der Praxis zusammenhängenden HR-Handlungsfelder Personalmarketing, Employer Branding und Mitarbeiterbindung aus der Perspektive der Personalpsychologie.

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