Direkt zum Inhalt

Konsum- und Marktpsychologie

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Teilbereich der Wirtschaftspsychologie.

    Begriff/Entwicklung: Nach dem Zweiten Weltkrieg entstandener Forschungsbereich unter dem Eindruck der auftretenden Absatzprobleme (Übergang vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt). Ökonomische Modelle zur Erklärung individuellen Kaufverhaltens, die v.a. den Preis als entscheidenden Faktor und den Konsumenten als rational nutzenmaximierend (Homo oeconomicus) ansehen, reichten nicht aus; aufgrund des gestiegenen Wohlstands verringerte sich der Zwang zum ökonomisch-rationalen Verhalten.

    a) Aufbauend auf der psychologischen Marktanalyse wurden zunächst v.a. psychologische Marktinterventionsstrategien entwickelt: u.a. Werbepsychologie, Produktgestaltung, Verpackungsgestaltung, Preisgestaltung, Verhandlungsführung hinsichtlich Verkaufsgesprächen.

    b) Von kurzer Bedeutung war die Motivforschung, die von einem irrationalen Käuferbild ausging.

    c) Versuche, Konzepte der allg. Sozialpsychologie zur Erklärung von Käuferverhalten heranzuziehen (z.B. Erwartungs-Valenz-Konzeption, Leistungsmotivationstheorie (Risikovermeidung beim Kauf)) sowie kognitionspsychologische Konzepte (der Mensch als informationsverarbeitendes Wesen).

    Vgl. auch kognitive Dissonanz.

    d) Totalmodelle (Howard-Sheth u.a.).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Konsum- und Marktpsychologie Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konsum-und-marktpsychologie-37322 node37322 Konsum- und Marktpsychologie node46586 Produktgestaltung node37322->node46586 node47780 Werbepsychologie node37322->node47780 node47523 Wirtschaftspsychologie node37322->node47523 node38117 Marktanalyse node37322->node38117 node34752 Homo oeconomicus node37322->node34752 node27131 Bedarfsforschung node27131->node38117 node44351 Produktplanung node44161 Produktpolitik node45235 Produktdifferenzierung node46586->node44351 node46586->node44161 node46586->node45235 node44005 Produktvariation node46586->node44005 node49606 Werbeforschung node47780->node49606 node48184 Usage & Attitude-Studie node48184->node38117 node49020 Weltmarktpreis node49020->node38117 node39135 Marktbeobachtung node30289 Arbeits- und Organisationspsychologie node47523->node30289 node38117->node39135 node54080 Wirtschaft node54080->node34752 node43419 Simon node43419->node34752 node44246 Rationalprinzip node50370 verhaltenstheoretische Betriebswirtschaftslehre node34752->node44246 node34752->node50370 node48113 Wirtschaftswissenschaften node48113->node47523
      Mindmap Konsum- und Marktpsychologie Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/konsum-und-marktpsychologie-37322 node37322 Konsum- und Marktpsychologie node47523 Wirtschaftspsychologie node37322->node47523 node34752 Homo oeconomicus node37322->node34752 node38117 Marktanalyse node37322->node38117 node47780 Werbepsychologie node37322->node47780 node46586 Produktgestaltung node37322->node46586

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter W. Maier
      Universität Bielefeld,
      Fakultät für Psychologie, Sportwissenschaften
      Abteilung für Psychologie
      Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Forschung bedeutet Suche nach Erkenntnis, also ist Marketing-Forschung Suche nach Erkenntnis in Bezug zu Fragen des Marketings. Das kann a) wissenschaftliche Suche nach Erkenntnis über Marketing-Aspekte sein oder aber b) Suche nach Erkenntnis, die …
      Strategische Planung dient dazu, einen langfristigen Rahmen für operative Maßnahmen festzulegen. Die langfristige Zielorientierung ist ein wesentliches Merkmal strategischer Planung. Das strategische Management ist der Kern jeglicher …
      In der Marktforschung können wir uns auf die Untersuchung von Firmen, Organisationen, Einzelpersonen oder Haushalten stützen. Diese werden als Merkmalsträger bezeichnet. Die erhobenen Daten (Einstellungen, Kaufverhalten, Kaufkraft etc.) sind die …

      Sachgebiete