Direkt zum Inhalt

Verrechnungskonten

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Finanzbuchhaltung
    2. Kostenrechnung
    3. Internationale Wirtschaftsbeziehungen

    Finanzbuchhaltung

    Konten, die keine eigentliche Abrechnungsstelle eines Bilanzpostens sind, die aber auch nicht als Unterkonten des Kapitalkontos zu den Erfolgskonten gerechnet werden können. Verrechnungskonten sind Hilfskonten aus buchungstechnischen Gründen, die sich immer wieder ausgleichen.

    Kostenrechnung

    Die Konten der Klasse 5 des Gemeinschafts-Kontenrahmens industrieller Verbände (GKR), die mit tatsächlich angefallenen Gemeinkosten belastet und mit verrechneten Gemeinkosten erkannt werden. Verrechnungsunterschiede sollen sich über größere Zeitabstände (Jahr) möglichst ausgleichen, andernfalls ist Korrektur der Normalzuschläge erforderlich. Differenzen werden über ein Abgrenzungssammelkonto gebucht.

    Internationale Wirtschaftsbeziehungen

    Konten bei Zentralbanken und/oder Geschäftsbanken, die aufgrund eines zwischen zwei oder mehreren Ländern abgeschlossenen Zahlungsabkommens geführt werden und auf denen der Verrechnungsverkehr abgewickelt wird. Verrechnungskonten können mit einem Swing versehen sein, es kann Abwicklung der Salden in harter Währung vereinbart sein etc.

    Zu unterscheiden:
    (1) Ein-Konten-System, bei dem alle Verrechnungen über ein Konto des einen Vertragspartners bei der Zentralbank des anderen Vertragspartners laufen;
    (2) Zwei-Konten-System, bei dem jeder der Vertragspartner ein Verrechnungskonto bei der Zentralbank des anderen Vertragspartners unterhält.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Verrechnungskonten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verrechnungskonten-46937 node46937 Verrechnungskonten node47257 Zahlungsabkommen node46937->node47257 node40086 Normalzuschläge node46937->node40086 node33072 Gemeinschafts-Kontenrahmen industrieller Verbände ... node46937->node33072 node33256 Gemeinkosten node46937->node33256 node31648 Abgrenzungssammelkonto node46937->node31648 node35689 Gemeinkostenzuschlag node28083 Auslandszahlungsverkehr node47299 Zahlungsverkehr node32950 Handelsabkommen node47257->node28083 node47257->node47299 node47257->node32950 node41054 Konten node47257->node41054 node42039 Preisdifferenzkonto node42039->node31648 node30171 Abgrenzung node38735 Normalkalkulation node38735->node40086 node41611 Kostenüberdeckung node39826 Kostenunterdeckung node40086->node35689 node40086->node41611 node40086->node39826 node29498 Bundesverband der Deutschen ... node33072->node29498 node41101 Kostenplanung node41101->node33256 node41097 Kostenerfassung node41097->node33256 node46300 Proportionalitätsprinzip node46300->node33256 node32784 Einzelkosten node33256->node32784 node50054 verschiedene Gemeinkosten node50054->node33072 node31648->node30171 node31648->node33072
      Mindmap Verrechnungskonten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verrechnungskonten-46937 node46937 Verrechnungskonten node33072 Gemeinschafts-Kontenrahmen industrieller Verbände ... node46937->node33072 node33256 Gemeinkosten node46937->node33256 node40086 Normalzuschläge node46937->node40086 node31648 Abgrenzungssammelkonto node46937->node31648 node47257 Zahlungsabkommen node46937->node47257

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management, Institut für Management und Controlling (IMC)
      Direktor
      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management
      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Unter Verrechnungskonten versteht man allgemein solche, die keine eigentliche Abrechnungsstelle eines Bilanzpostens sind, die aber auch nicht als Unterkonten des Kapitalkontos zu den Erfolgskonten gerechnet werden können. Sie sind lediglich …
      Eine Bank oder ein Kreditinstitut (in der Folge immer als Bank bezeichnet) hat – wie schon vorher dargestellt – quasi eine Vermittlerrolle zwischen verschiedenen Kunden und Marktteilnehmern. Diese Vermittlerrolle ist auch für die Volkswirtschaft …
      Auf die nationale Betriebsstättengewinnabgrenzung wirken mehrere Rechtsquellen ein. Zum einen geben nationale Normen sowie nationale Verwaltungsanweisungen Vorgaben zur Betriebsstättengewinnabgrenzung, die, falls ein DBA abgeschlossen wurde, sich …

      Sachgebiete