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Zulage

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Leistungszulage, Lohnzulage, Lohnzuschlag; Teil des vertraglich vereinbarten oder freiwilligen Arbeitsentgeltes, die dem Lohn zugeschlagen werden, um bes. Gegebenheiten des Betriebes im Hinblick auf die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen gerecht zu werden.

    Beispiele:
    (1) Zulage aufgrund ungünstiger Arbeitsbedingungen (Erschwerniszulage),
    (2) Zeitzuschläge (Mehrarbeitszuschlag),
    (3) Zulage aufgrund der Lebenshaltung (z.B. Ortszuschlag),
    (4) Zulage aufgrund persönlicher Verhältnisse (z.B. Sozial-, Familien- und Treuezulagen).

    Hat sich der Arbeitgeber den Widerruf einer Zulage vorbehalten und ist die entsprechende Vertragsklausel wirksam (vgl. Allgemeine Geschäftsbedingungen im Arbeitsrecht), so kann er diese im Zweifel nur nach billigem Ermessen widerrufen. Ist ein Widerruf nicht vorbehalten, so kann der Anspruch nur durch Änderungskündigung beseitigt werden.

    Wegen der Anrechnung bei Tariflohnerhöhung vgl. Tariflohnerhöhungen; wegen Regelungen im Tarifvertrag vgl. Effektivklausel.

    Vgl. auch Arbeitswertzulage.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      RA Dr. Joachim Wichert
      aclanz – Partnerschaft von Rechtsanwälten
      Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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