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Anmutung

Definition
erster spontaner und unreflektierter Eindruck, den ein Reiz hinterlässt. Nach aktualgenetischen Erkenntnissen bestimmt die Anmutung als erster Wahrnehmungsschritt die vorherrschende emotionale Prädisposition gegenüber dem dargebotenen Reiz, bildet daher eine erste, gefühlsmäßige Interpretation (Wahrnehmung).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Eine positive Anmutung ist als Indikator für Antriebswirkung und Kommunikationserfolg geeignet, da mit zunehmend positiver Anmutung die Bereitschaft zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Reiz wächst; eine neutrale Anmutung kennzeichnet mangelnde psychische Aktivierung oder Verunsicherung durch konfliktäre Wahrnehmungsreize.

    Messverfahren: Aktualgenetische Verfahren (Tachistoskop); Ziel ist die Werbeerfolgsprognose, bei der die für bestimmte Werbeziele erwünschte Anmutung mit der tatsächlich realisierten verglichen wird.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch
      Universität Gießen,
      FB Wirtschaftswissenschaften,
      Fak. BWL I
      Inhaber der Professur für Marketing

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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