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Marktwert

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    wird aus dem Marktpreis abgeleitet (§ 253 IV HGB). Der Marktpreis ist der Preis, der an einem Handelsplatz für Waren einer bestimmten Gattung von durchschnittlicher Qualität zu einem bestimmten Zeitpunkt im Durchschnitt bezahlt wurde. Der Marktwert dient der Realisierung des strengen Niederstwertprinzips im Umlaufvermögen, d.h. der Sicherstellung des Ausweises nicht realisierter, am Bilanzstichtag aber bereits drohender Verluste (Verlustantizipation). Im Rahmen der Internationalisierung der Rechnungslegung kommt der Bilanzierung zum Marktwert bes. bei der bilanziellen Abbildung von Finanzinstrumenten eine bes. Bedeutung zu. Dabei dient dieser Bewertungsmaßstab nicht nur der Verlustantizipation, sondern auch der Realisierung von Buchgewinnen. Letztere Vorgehensweise findet seit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auch auf den Handelsbestand von Kredit- und Finazdienstleistungsinstituten Anwendung.

    Zu unterscheiden: Tageswert, Zeitwert.

    Vgl. auch Fair Value.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Sachgebiete