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Marktwert

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    wird aus dem Marktpreis abgeleitet (§ 253 IV HGB). Der Marktpreis ist der Preis, der an einem Handelsplatz für Waren einer bestimmten Gattung von durchschnittlicher Qualität zu einem bestimmten Zeitpunkt im Durchschnitt bezahlt wurde. Der Marktwert dient der Realisierung des strengen Niederstwertprinzips im Umlaufvermögen, d.h. der Sicherstellung des Ausweises nicht realisierter, am Bilanzstichtag aber bereits drohender Verluste (Verlustantizipation). Im Rahmen der Internationalisierung der Rechnungslegung kommt der Bilanzierung zum Marktwert bes. bei der bilanziellen Abbildung von Finanzinstrumenten eine bes. Bedeutung zu. Dabei dient dieser Bewertungsmaßstab nicht nur der Verlustantizipation, sondern auch der Realisierung von Buchgewinnen. Letztere Vorgehensweise findet seit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auch auf den Handelsbestand von Kredit- und Finazdienstleistungsinstituten Anwendung.

    Zu unterscheiden: Tageswert, Zeitwert.

    Vgl. auch Fair Value.

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      Mindmap Marktwert Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marktwert-40138 node40138 Marktwert node36146 Fair Value node40138->node36146 node32391 Finanzinstrument node40138->node32391 node30774 Bilanzierung node40138->node30774 node38788 Niederstwertprinzip node40138->node38788 node47931 Verlustantizipation node40138->node47931 node49278 Umlaufvermögen node40138->node49278 node52900 Beleihungswertermittlung node40138->node52900 node43179 Rückstellung node36146->node32391 node35120 Hebelzertifikat node35120->node32391 node32782 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ... node32562 Erfolgskonten node46051 Saldo node28790 Bestandskonten node30774->node32782 node30774->node32562 node30774->node46051 node30774->node28790 node43787 Stichtagsprinzip node36395 Imparitätsprinzip node47669 Vorsichtsprinzip node38788->node47669 node47931->node43179 node47931->node43787 node47931->node36395 node31208 Abschreibung node47931->node31208 node49149 Vorratsvermögen node49149->node49278 node44515 Rechnungsabgrenzung node49278->node44515 node52900->node38788 node29455 beizulegender Wert node29455->node38788 node31208->node38788 node31208->node49278 node36153 Effektengeschäft node36153->node32391
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Die Bewertung ist rein technisch gesehen eigentlich eine Art Investitionsrechnung gegen unendlich. Während die Investitionsrechnung allerdings mit Größen des internen Rechnungswesens arbeitet und in der Regel die Ergebnisse vor Steuern berechnet …
      Irgendwann ist die Marktwertermittlung erfolgreich abgeschlossen und der Makler zudem zu der Gewissheit gelangt, dass er dieses Objekt am Markt umsetzen und auch mit dem Eigentümer geschäftlich klarkommen kann. Dann gilt es, in einem weiteren …
      Das Risikomanagement der Finanzdienstleister konzentriert sich bislang auf quantifizierbare Risiken. Immaterielle Schäden werden dabei oft unterschätzt.

      Sachgebiete