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mehrdimensionale Organisationsstruktur

Definition

Organisationsstruktur, bei der durch parallele Verwendung mehrerer Kriterien für die Bereichsbildung auf einer Hierarchieebene organisatorische Teilbereiche gebildet werden, die auf unterschiedliche Handlungsaspekte ausgerichtet sind.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Organisationsstruktur, bei der durch parallele Verwendung mehrerer Kriterien für die Bereichsbildung auf einer Hierarchieebene organisatorische Teilbereiche gebildet werden, die auf unterschiedliche Handlungsaspekte ausgerichtet sind. Es sollen gleichzeitig mehrere Dimensionen einer Handlung im Entscheidungsprozess berücksichtigt werden.

    2. Grundformen richten sich nach dem Institutionalisierungsgrad der einzelnen Handlungsdimensionen genannten Bereichsbildungsprinzipien, wobei zwischen folgenden Prinzipien der Kompetenzverteilung gewählt werden kann:
    (1) Ausgliederungsprinzip,
    (2) Richtlinienprinzip,
    (3) Matrixprinzip (Matrixorganisation),
    (4) Serviceprinzip,
    (5) Stabsprinzip (Stab-Linienorganisation).

    3. Konkrete Konzepte (unter Rückgriff auf die Konstruktionselemente der Stab-Linien- oder der Matrixorganisation): Funktionsmanagementorganisation, Produktmanagementorganisation, Marktmanagementorganisation, Kundenmanagementorganisation, Regionalmanagementorganisation u.a.

    4. Vorteil: (Angestrebte) Verbesserung der Entscheidungsqualität.

    Nachteil: Erhöhte Anforderungen an die Koordination.

    Gegensatz: eindimensionale Organisationsstruktur.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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