Direkt zum Inhalt

Wahlen

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    in der Bundesrepublik Deutschland Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen.

    1. Die Wahl zum Europäischen Parlament ist durch das Europawahlgesetz (EuWG) i.d.F. vom 8.3.1994 (BGBl. I 423, 555) m.spät.Änd. und die Europawahlordnung (EuWO) i.d.F. vom 2.5.1994 (BGBl. I 957) m.spät.Änd. geregelt. Danach entfallen auf die Bundesrepublik Deutschland 99 Abgeordnete, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den wahlberechtigten Deutschen für fünf Jahre gewählt werden. Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Listenwahlvorschlägen.

    2. Die Wahl zum Bundestag ist durch das Bundeswahlgesetz i.d.F. vom 23.7.1993 (BGBl. I 1288, 1594) m.spät.Änd. und die Bundeswahlordnung i.d.F. vom 19.4.2002 (BGBl. I 1376) m.spät.Änd. und die Bundeswahlgeräteverordnung vom 3.9.1975 (BGBl. I 2459) m.spät.Änd. geregelt. Danach besteht der Bundestag i.Allg. aus 598 Abgeordneten, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den wahlberechtigten Deutschen nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt werden. Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Insgesamt 299 Abgeordnete werden in den Wahlkreisen mit der Mehrheit der abgegebenen Erststimmen gewählt (Wahlkreisabgeordnete), die Zweitstimmen entfallen nach den Grundsätzen des Verhältniswahlsystems auf die Landeslisten, aus denen die restlichen Abgeordneten nach einem bestimmten System entnommen werden.

    3. Wahlen zu Landtagen und Kommunalvertretungen sind landesrechtlich geregelt.

    Vgl. auch Wahlrecht.

    4. Wahlen zur Sozialversicherung: Sozialversicherungswahlen.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Wahlen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wahlen-49199 node49199 Wahlen node46827 Sozialversicherungswahlen node49199->node46827 node30276 Bundestag node49199->node30276 node49756 Wahlrecht node49199->node49756 node37104 Kommanditist node30223 direkte Demokratie node41927 Partei node37606 Legislative node30416 Demokratie node30416->node49199 node30416->node30223 node30416->node41927 node30416->node37606 node50251 Vertreterversammlung node50251->node46827 node32267 Friedenswahl node32267->node46827 node33238 Erbe node31814 Abgeordneter node30276->node31814 node49304 Verbrechen node49756->node37104 node49756->node33238 node49756->node49304 node49609 Verfassungsänderung node49609->node30276 node50259 Verhältniswahl node50259->node30276 node35398 Gesetzesvorlage node35398->node30276 node48632 Wahlpflicht node48632->node49199 node48632->node49756
      Mindmap Wahlen Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wahlen-49199 node49199 Wahlen node30276 Bundestag node49199->node30276 node49756 Wahlrecht node49199->node49756 node46827 Sozialversicherungswahlen node49199->node46827 node30416 Demokratie node30416->node49199 node48632 Wahlpflicht node48632->node49199

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Werding
      Ruhr-Universität Bochum,Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen, Fakultät für Sozialwissenschaft
      Dr. Eggert Winter
      Hessische Staatskanzlei
      Leitender Ministerialrat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      In diesem Beitrag werden Modellierungsaufgaben vorgestellt, die Mathematiklehrerinnen und -lehrer im Rahmen einer Weiterbildung zum Thema „Modellieren in der Grundschule“ erprobt und weiterentwickelt haben. Die Aufgaben werden in Bezug auf ihren …
      Das Hochschulsystem in Deutschland mit ca. 420 Hochschulen stellt für knapp 3,4 Millionen Menschen einen Arbeitsplatz beziehungsweise einen Studienplatz zur Verfügung. Im Jahr 2017 waren insgesamt knapp eine Million (978.826) Studenten an …
      Die Bundestagswahlen seit 1949 führten zu Ergebnissen, mit denen anfangs so nicht gerechnet werden konnte. Die Bürger wählten mit überwältigender Mehrheit demokratische Parteien, anders als in der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer …

      Sachgebiete