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abstrakte Datenstruktur

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    höhere Datenstruktur; abtrakter Datentyp; im Software Engineering eine Datenstruktur, die nicht vordefiniert (etwa in einer Programmiersprache) zur Verfügung steht, sondern bei der die Entwicklung eines Programms vom Programmierer noch spezifiziert (Spezifikation) und implementiert (Implementierung) werden muss.

    Sie besteht zum einen aus dem Wertebereich der Datenstruktur, also wie die Daten aufgebaut und abgespeichert werden, als auch aus Funktionen, die auf der Datenstruktur operieren und den Nutzern der Datenstruktur als Schnittstelle zur Verfügung gestellt werden. Durch die Bereitstellung der Schnittstellenfunktionen bleibt die tatsächliche Realisierung der Datenstruktur für ihre Nutzer verborgen, sodass unter Beibehaltung der Schnittstelle die Implementierung einer abstrakten Datenstruktur problemlos verändert werden kann.

    Typische abstrakte Datentypen sind z.B. lineare Liste, Stack und Queue.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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