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betriebliche Umweltökonomik

Definition

Die betriebliche Umweltökonomik untersucht die Integration umweltbezogener Aspekte in betriebswirtschaftliche Entscheidungen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Hauptsächliche Fragestellungen sind:
    (1) warum umweltbezogene Aspekte in betriebliche Entscheidungen integriert werden sollten. Neben der Erfüllung gesetzlicher Auflagen kommen dabei eine Harmonisierung von Unternehmens- und Umweltzielen (z.B. Energieeinsparungen führen zu Emissions- und Kostenverminderungen) und die Ausschöpfung von Marktpotenzialen infrage, sofern die Zahlungsbereitschaft von Konsumenten auch von Umweltaspekten beeinflusst wird. Letzteres ist nach empirischen Untersuchungen nur dann in großem Ausmaß zu erwarten, wenn sich die positiven Umweltwirkungen auch im Produkt selbst ausdrücken.
    (2) In welcher Weise Umweltaspekte in die betriebliche Planung (Unternehmensplanung) integriert werden sollten. Neben der Anwendung und Fortentwicklung traditioneller betriebswirtschaftlicher Instrumente, z.B. im Ökomarketing oder bei der Erfassung von Umweltschutzkosten, werden auch eigens entwickelte Instrumente wie das Ökoaudit zur Früherkennung und Verminderung umweltbezogener Risiken eingesetzt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Der Begriff W. wird heute meist auf einen sehr jungen Zweig der Volkswirtschaftslehre angewendet; man findet ihn daher oft mit einem entsprechenden Beiwort versehen als „moderne W.“ bezeichnet. In dieser einengenden Begriffsverbindung hat die W.

      Sachgebiete