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Cournot

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Antoine Augustin, 1801–1877. Cournot, der nur kurze Zeit als Professor für Mathematik in Lyon lehrte, war in der Schulverwaltung tätig. Er wird von Philosophen, Mathematikern und Nationalökonomen an hervorragender Stelle zu den ihren gezählt. In der Nationalökonomie gilt er als Begründer der mathematischen Schule. Sein ökonomisches Hauptwerk „Recherches sur les principes mathématiques de la théorie des richesses“ (1838, dt. Übersetzung 1924) enthält u.a. Konzeptionen der Angebots- und Nachfragekurven, der Preisbildung bei Konkurrenz, Monopol und Dyopol in einer Form, die sich bis heute gehalten hat (Preisbildungsmodelle). Cournot erkannte die Bedeutung der Wahrscheinlichkeitsrechnung für die Statistik. Seine wissenschaftlichen Leistungen und das Ausmaß der Publikationen - elf Bücher, mehrere zweibändig - sind um so erstaunlicher, weil er an einem schweren Augenleiden litt und schon in jungen Jahren von einem Vorleser abhängig war. Erst nach seinem Tod wurde sein wissenschaftliches Werk gebührend gewürdigt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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