Direkt zum Inhalt

Fehlzeiten

Definition

in Stunden oder Tagen gemessene Abwesenheit der Mitarbeiter vom Arbeitsplatz.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    in Stunden oder Tagen gemessene Abwesenheit der Mitarbeiter vom Arbeitsplatz.

    Arten:
    (1) motivational bedingte Abwesenheit (Absentismus);
    (2) krankheitsbedingte Abwesenheit;
    (3) sonstige Abwesenheit aufgrund von Zusatzurlaub, Fortbildung etc.

    Motivational bedingte Abwesenheit ist i.d.R. ein Indikator für fehlende Arbeitszufriedenheit und für die Qualität der Personalführung.

    Versuche zur Reduzierung bzw. Begrenzung der Fehlzeiten:
    (1) Fehlzeitenbrief (Betonung der Notwendigkeit der Anwesenheit des Mitarbeiters und Appell an die Solidarität);
    (2) Rückkehrgespräch (Aufdecken von die Abwesenheit beeinflussenden Schwachstellen im Unternehmen);
    (3) motivational ansprechende Gestaltung der Arbeit als Fehlzeitenprophylaxe;
    (4) Gesundheitsförderungsmaßnahmen zur Prävention von Erkrankungen;
    (5) Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX, bereits nach insgesamt mehr als 30 Fehltagen (Krankentagen) innerhalb der vergangenen zwölf Monate nach längeren, krankheitsbedingten Abwesenheiten möglich.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Fehlzeiten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fehlzeiten-32768 node32768 Fehlzeiten node28618 Arbeitszufriedenheit node32768->node28618 node48358 teilautonome Arbeitsgruppe node32768->node48358 node29344 Absentismus node29344->node32768 node39099 Leistungslohn node48515 Taylor node31465 Arbeit node48480 Taylorismus node48480->node32768 node48480->node39099 node48480->node48515 node48480->node31465 node36234 Humanisierung der Arbeit node48480->node36234 node38456 Motivation node29406 Arbeitsgestaltung node36232 Eigenschaftstheorie der Führung node36232->node29344 node48072 Zweifaktorentheorie node28618->node48072 node28564 Arbeitszeitflexibilisierung node32046 gleitende Arbeitszeit node26965 Arbeitszeitgestaltung node26965->node32768 node26965->node28564 node26965->node32046 node48358->node38456 node48358->node29406 node48358->node28618 node49416 überlappende Gruppen node49416->node28618 node35704 Führungsverhalten node35704->node28618
      Mindmap Fehlzeiten Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fehlzeiten-32768 node32768 Fehlzeiten node28618 Arbeitszufriedenheit node32768->node28618 node26965 Arbeitszeitgestaltung node26965->node32768 node29344 Absentismus node29344->node32768 node48358 teilautonome Arbeitsgruppe node48358->node32768 node48480 Taylorismus node48480->node32768

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter W. Maier
      Universität Bielefeld,
      Fakultät für Psychologie, Sportwissenschaften
      Abteilung für Psychologie
      Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie
      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Ist die Unternehmenskultur schlecht, melden sich mehr Mitarbeiter krank. Auf diese Kurzformel lassen sich die Ergebnisse des aktuellen Fehlzeiten-Reports bringen. Doch wie können Führungskräfte gegensteuern?
      Einleitung Nach Presseberichten haben die Fehlzeiten 2006 mit 3,5 % einen historischen Tiefstand - reicht. Da niemand so genau weiß, wie dieser Wert errechnet wird – was sind die Konsequ- zen für Unternehmen? Für diejenigen, die eine ähnliche Jahresa

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete