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Finanzbedarf

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Finanzwissenschaft
    2. Finanzplanung

    Finanzwissenschaft

    Die für die öffentlichen Aufgabenträger zur Erfüllung der ihnen im passiven Finanzausgleich übertragenen Aufgaben erforderlichen Finanzmittel. Der Finanzbedarf ist für den einzelnen öffentlichen Aufgabenträger und für die öffentliche Hand insgesamt zu bestimmen und mit den im Privatsektor zu belassenden Finanzmitteln ins Verhältnis zu setzen (optimales Budget).

    Die Messung des Finanzbedarfs öffentlicher Aufgabenträger gestaltet sich infolge der nicht präzisen und erschöpfenden Aufgabenzuständigkeiten schwierig. In der Praxis hilft man sich mit groben (Bedarfs-)Indikatoren:
    (1) Die Einwohnerzahl ist wichtigster Indikator bei der Messung des Finanzbedarfs der Gemeinden (zum Zwecke des kommunalen Finanzausgleichs) und der Länder (zum Zwecke des Länderfinanzausgleichs); z.T. modifiziert durch die Größe der Gebietskörperschaft (Hauptansatzstaffelung).
    (2) Weitere Indikatoren werden z.T. ergänzend herangezogen (Ergänzungsansätze).

    Dem derart gemessenen Finanzbedarf wird im ergänzenden Finanzausgleich die originäre Finanzkraft bzw. Steuerkraft gegenübergestellt; Differenzen zwischen beiden Größen werden z.T. durch Schlüsselzuweisungen ausgeglichen.

    Vgl. auch Ausgleichsmesszahl (relativer Finanzbedarf).

    Finanzplanung

    Fasst den kurzfristigen Geldbedarf und den langfristigen Kapitalbedarf zusammen.

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      Mindmap Finanzbedarf Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/finanzbedarf-33199 node33199 Finanzbedarf node31356 Ausgleichsmesszahl node33199->node31356 node46492 Steuerkraft node33199->node46492 node39124 kommunaler Finanzausgleich node33199->node39124 node34361 Finanzkraft node33199->node34361 node42218 optimales Budget node33199->node42218 node46410 öffentliche Aufgabenträger node33199->node46410 node32030 Finanzausgleich node33199->node32030 node29920 Budget node44538 Steueranspannung node46492->node44538 node34279 Gebietskörperschaft node46492->node34279 node42691 Steuerkraftmesszahl node46492->node42691 node37803 Länderfinanzausgleich node34361->node31356 node34361->node46492 node34361->node37803 node34361->node39124 node27629 Budgettheorie node40594 Lindahl-Modell node42218->node29920 node42218->node27629 node42218->node40594 node46135 öffentliche Unternehmen node46410->node46135 node44367 Parafisci node46410->node44367 node46410->node34279 node45828 öffentliche Aufgaben node46410->node45828 node35500 ergänzender Finanzausgleich node35500->node32030 node34729 Erzbergersche Finanzreform (1919/1920) node34729->node32030 node43959 primärer Finanzausgleich node43959->node32030 node35960 Föderalismus node32030->node35960
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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