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Eröffnungsbilanz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Anfangsbilanz; Bilanz einer Unternehmung bei Gründung (Gründungsbilanz) oder zu Beginn eines neuen Wirtschaftsjahres.

    Aufstellung: Die einzelnen Bilanzposten der Aktiv- und Passivseite der Eröffnungsbilanz sind als Anfangsbestände auf die Hauptbuchkonten zu übernehmen. Die Buchung erfolgt über das Bilanzkonto, auf dem die Aktivposten der Eröffnungsbilanz im Haben, die Passivposten der Eröffnungsbilanz im Soll wiedergegeben werden; dadurch ist der Grundsatz der doppelten Verbuchung gewahrt.

    Buchungssätze
    (1) für Übernahme der Aktivposten auf die Hauptbuchkonten: verschiedene Hauptbuchkonten an Bilanzkonto;
    (2) für Übernahme der Passivposten auf die Hauptbuchkonten: Bilanzkonto an verschiedene Hauptbuchkonten.

    Bei bestehenden Unternehmen ist die Eröffnungsbilanz eines neuen Jahres identisch mit der Schlussbilanz des vorhergehenden Jahres (Bilanzidentität).

    Eröffnungsbilanzen bes. Art werden bei Währungsumstellungen (Währungsreform) erforderlich. Hierbei erfolgt durch Bilanzierung in neuer Währung eine Unterbrechung der Bilanzkontinuität.

    Solche Eröffnungsbilanzen waren: Goldmark-Eröffnungsbilanz, DM-Eröffnungsbilanz 1948 (in Österreich: Schilling-Eröffnungsbilanz) und Eröffnungsbilanz gemäß DM-Bilanzgesetz 1990. Die Einführung des Euro (1.1.1999) erfolgte durch einfache Werttransformation (keine Währungsreform und keine Eröffnungsbilanz im Sinn der obigen Beispiele).

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      Mindmap Eröffnungsbilanz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/eroeffnungsbilanz-34139 node34139 Eröffnungsbilanz node28362 Bilanzkontinuität node34139->node28362 node48715 Währungsreform node34139->node48715 node31960 Gründungsbilanz node34139->node31960 node31536 Bilanzidentität node34139->node31536 node46497 Schlussbilanz node34139->node46497 node41155 Maßgeblichkeitsprinzip node28362->node41155 node28891 Bewertungsstetigkeit node28362->node28891 node28362->node31536 node29939 Bilanzberichtigung node28362->node29939 node34032 Erhard node34032->node48715 node30225 Altsparergesetz node30225->node48715 node31181 Ausgleichsforderungen node39320 Inflation node48715->node31181 node48715->node39320 node28757 Bilanzzusammenhang node28757->node31536 node27780 Bewertung node27780->node31536 node36007 Grundkapital node31960->node36007 node49874 Vermögensgegenstand node31960->node49874 node29820 Buchführungspflicht node31960->node29820 node30819 Betrieb node31960->node30819 node46294 Rohbilanz node31096 Abwicklung node38698 Inventur node31477 Bilanz node46497->node46294 node46497->node31096 node46497->node38698 node46497->node31477
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Sie sind in der Lage, die Notwendigkeit der Bilanzauflösung zu begründen, Bilanzen in Bestandskonten aufzulösen, Geschäftsvorfälle auf Bestandskonten zu buchen, Bestandskonten abzuschließen und in der Schlußbilanz zusammenzufassen.

      Sachgebiete