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absolute Armut

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: durch die Nairobi-Rede des damaligen Weltbankpräsidenten R. McNamara (1973) in die entwicklungspolitische Diskussion eingeführte Bezeichnung für die entwürdigenden Lebensbedingungen der Armen in der Dritten Welt. In absoluter Armut leben alle Personen mit einem Tageseinkommen unterhalb eines bestimmten US-Dollar-Betrages, gerechnet in Kaufkraftparität.

    2. Messung: ausgewählte Indikatoren der absoluten Armut (Armutsindikatoren) nach der International Development Association (IDA) sind a) Pro-Kopf-Einkommen,  b) Kalorienaufnahme, c) durchschnittliche Lebenserwartung, d) Kindersterblichkeit sowie e) Geburtenrate.

    Vgl. auch Armut, relative Armut.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Werding
      Ruhr-Universität Bochum,Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen, Fakultät für Sozialwissenschaft
      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Armut bezeichnet einen Zustand, in dem Menschen ihre Grundbedürfnisse – Nahrungsaufnahme, Wohnen, eine den klimatischen Bedingungen angemessene Bekleidung, medizinische Basisversorgung – nicht befriedigen können (absolute, extreme bzw.
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