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Modularisierung

Definition

Organisation: Bildung organisatorischer Einheiten als unternehmerische, sich wechselseitig ergänzende Grundbausteine, die in Abhängigkeit von der konkreten Situation und der zu bewältigenden Aufgabe jeweils unterschiedlich kombiniert werden können. Wirtschaftsinformatik: Im Software Engineering die Zerlegung eines umfangreicheren Problems in kleinere Teilprobleme, die als Module eines Softwaresystems realisiert werden.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Organisation
    2. Wirtschaftsinformatik

    Organisation

    Bildung organisatorischer Einheiten als unternehmerische, sich wechselseitig ergänzende Grundbausteine, die in Abhängigkeit von der konkreten Situation und der zu bewältigenden Aufgabe jeweils unterschiedlich kombiniert werden können. Diese modularen Einheiten zeichnen sich durch eine relativ geringe Größe und gute Überschaubarkeit aus. Bei der organisatorischen Gestaltung werden sie oft mit umfassenden Kompetenzen und (Ergebnis-)Verantwortung ausgestattet (Profitcenter). Dies setzt i.d.R. eine hinreichende Qualifikation und Motivation der betroffenen Organisationsmitglieder voraus. Zur Verknüpfung der organisatorischen Einheiten ist die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik notwendig. Das Prinzip der Modularisierung wird v.a. von neueren Organisationskonzepten, wie der virtuellen Organisation, propagiert.

    Wirtschaftsinformatik

    1. Begriff: Im Software Engineering die Zerlegung eines umfangreicheren Problems in kleinere Teilprobleme, die als Module eines Softwaresystems realisiert werden.

    2. Ziele: a) Reduktion der Problemkomplexität durch Vereinfachung, dadurch Verbesserung der Softwarequalität, v.a. der Zuverlässigkeit, Verständlichkeit, Wartungsfreundlichkeit und Portabilität.

    b) Schaffung von Teilaufgaben, die in einem Team arbeitsteilig und möglichst unabhängig voneinander gelöst werden können (Modul als Work Assignment).

    3. Prinzipien zur Modularisierung: Modularisierungsprinzipien.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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