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Berufsausbildungsvertrag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Vertrag zwischen Ausbildendem und Auszubildendem, der ein Berufsausbildungsverhältnis begründet (§ 10 BBiG). Bei Vertragsabschluss mit einem Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Vertragsvereinbarungen sind vom Ausbildenden schriftlich niederzulegen und vom Ausbildenden, dem Auszubildenden bzw. seinem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen.

    2. Mindestangaben: Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, Beginn und Dauer der Berufsausbildung, Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit, Dauer der Probezeit, Zahlung und Höhe der Vergütung, Dauer des Urlaubs, Voraussetzungen für eine Kündigung.

    3. Nichtig (§12 BBiG):
    (1) Vereinbarungen, die den Auszubildenden nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses in der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit beschränken (dies gilt nicht, wenn sich Auszubildende innerhalb der letzten sechs Monaten der Berufsausbildung verpflichten, nach deren Abschluss ein Arbeitsverhältnis mit den Ausbildenden einzugehen);
    (2) die Verpflichtung des Auszubildenden, für die Berufsausbildung eine Entschädigung zu zahlen;
    (3) Vertragsstrafen;
    (4) Ausschluss oder Beschränkung von Schadensersatzansprüchen und die Festsetzung der Höhe eines Schadensersatzes in Pauschbeträgen.

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      Mindmap Berufsausbildungsvertrag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/berufsausbildungsvertrag-29971 node29971 Berufsausbildungsvertrag node50946 Vertragsstrafe node29971->node50946 node29634 Berufsausbildungsverhältnis node29971->node29634 node29269 Ausbildender node29971->node29269 node27646 Auszubildender node29971->node27646 node28310 anerkannter Ausbildungsberuf node27543 Ausbildungszeit node27543->node29971 node27543->node29634 node28960 Ausbildungsordnung node27543->node28960 node47381 Wettbewerbsverbot node30794 Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) node40805 Kaufmann node46313 Schuldnerverzug node50946->node47381 node50946->node30794 node50946->node40805 node50946->node46313 node29634->node28310 node29634->node29269 node27838 Berufsausbildung node29634->node27838 node29634->node27646 node29269->node28960 node29500 Ausbilder node29269->node29500 node29269->node27838 node29269->node27646 node42298 Praktikant node42298->node27646 node49983 Wettbewerbsklausel node49983->node27646 node30290 Abhängige node30290->node27646 node27646->node27838 node27207 Anzeigepflicht node27207->node27543
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten
      Dr. Johannes Klenk
      Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
      Universität Hohenheim
      Forschungsmanager
      Prof. Dr. Josef Schmid
      Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft
      hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In der Verbraucherbank AG wurde die Jugend- und Auszubildendenvertretung am 10. November 2016 neu gewählt. In der Verbraucherbank AG waren zu der Zeit beschäftigt.
      vgl. § 622 BGB (Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen): Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
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