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Lebewesen

Definition: Was ist "Lebewesen"?

Lebewesen sind zum Leben fähige Einheiten, auch als Organismen bekannt, die u.a. zu den Bakterien, Pilzen, Pflanzen und Tieren zählen. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel und sind zur Fortpflanzung imstande. Im Zuge der Evolution haben sich Trillionen von Individuen und Millionen von (Unter-)Arten entwickelt. Viren wie HIV oder SARS-CoV-2 gehören nicht zu den Lebewesen, sind jedoch auf deren Stoffwechsel angewiesen. Die Biologie (gr. "bíos": "Leben") erforscht das Leben bzw. Lebewesen, zusammen mit der Chemie, einer weiteren Naturwissenschaft, die ebenso (wie die Physik) auf die unbelebte Natur zielt.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Inhaltsverzeichnis

    1. Allgemein
    2. Lebewesen und Wirtschaft
    3. Kritik und Ausblick

    Allgemein

    Lebewesen sind zum Leben fähige Einheiten, auch als Organismen bekannt, die u.a. zu den Bakterien, Pilzen, Pflanzen und Tieren zählen. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel und sind zur Fortpflanzung imstande. Im Zuge der Evolution haben sich Trillionen von Individuen und Millionen von (Unter-)Arten entwickelt. Viren wie HIV oder SARS-CoV-2 gehören nicht zu den Lebewesen, sind jedoch auf deren Stoffwechsel angewiesen. Die Biologie (gr. "bíos": "Leben") erforscht das Leben bzw. Lebewesen, zusammen mit der Chemie, einer weiteren Naturwissenschaft, die ebenso (wie die Physik) auf die unbelebte Natur zielt. Dass es Lebewesen auf anderen Planeten gibt, in welcher Form auch immer, ist wahrscheinlich, doch keineswegs gesichert.

    Lebewesen und Wirtschaft

    Die Wirtschaft hat über Jahrtausende tierische und menschliche Lebewesen für Vorbereitung, Herstellung, Vertrieb und Entsorgung benötigt. Freiwillige und unfreiwillige Arbeitskräfte (Sklaven bzw. Nutz- und Lasttiere) stehen in Arbeitsprozessen zur Verfügung. Wild- und Nutztiere werden gefangen, gezüchtet, gehalten und getötet, um Rohstoffe, Kleidungsstücke oder Nahrungsmittel aus ihnen zu gewinnen. In der Industrie 4.0 werden Menschen durch Industrieroboter ersetzt oder ergänzt. Serviceroboter übernehmen Aufgaben in Alten- und Pflegeheimen und in Hotels. Als Endverbraucher und Interaktionspartner (bzw. Datenlieferant) ist nach wie vor das Lebewesen gefragt. Das Geschäft mit dem Tod (und mit dem Leben) beherrschen religiöse Organisationen ebenso wie Bestattungsunternehmen und Versicherungen.

    Kritik und Ausblick

    Die Philosophie stellt in der Ontologie die Frage nach dem Sein bzw. Seienden und damit auch nach dem Leben und dem Status der Lebewesen. Die Wirtschaftsethik widmet sich dem Umstand, dass menschliche Arbeitskräfte mehr und mehr durch Industrie- und Serviceroboter, also Nichtlebewesen, substituiert werden. Sie sieht einerseits Risiken für den Lebensunterhalt und die Sinnstiftung (trotz der Entfremdung von der Arbeit), andererseits Chancen für die Lebensgestaltung. Technikethik, Informationsethik und Roboterethik untersuchen die Folgen des Einsatzes von Technik bzw. Informations- und Kommunikationstechnologien und (teil-)autonomen Maschinen, auch mit Blick auf Bodyhacking. Gen- und biotechnische Eingriffe und Entwicklungen, bis hin zu Chimären, sind der Gegenstand der Bioethik.

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