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komparative Vorteile

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Eine von mehreren Grundlagen der internationalen Spezialisierung und des internationalen Handels. Hypothetische Referenzsituation ist die Autarkie. Wenn in einem Land bei Autarkie der Preis des Gutes 1 im Vergleich zum Gut 2 geringer ist als in einem anderen Land, dann hat dieses Land einen komparativen Vorteil beim Gut 1.

    2. Ursachen komparativer Vorteile sind Produktivitätsunterschiede (Ricardianisches Modell) oder internationale Faktorausstattungsunterschiede (Heckscher-Ohlin-Handel). Länder exportieren bei Freihandel Güter bei denen sie komparative Vorteile aufweisen, und importieren Güter bei denen andere Länder komparative Vorteile aufweisen. Wenn man mehr als zwei Güter und mehr als zwei Länder betrachtet, dann ist allerdings die Verbindung zwischen komparativen Vorteilen und der Handelsstruktur nicht mehr für jedes beliebige Güter- und Länderpaar eindeutig gegeben. Der eben erwähnte Zusammenhang zwischen komparativen Vorteilen und der Handelsstruktur gilt dann nur im Durchschnitt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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