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Bundessteuern

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff zur Kennzeichnung der Steuerertragshoheit des Bundes.

    1. Bundessteuern i.e.S.: Steuern, deren Aufkommen allein dem Bund zufließt. Nach Art. 106 I GG stehen dem Bund zu: Zölle, Verbrauchsteuern, die nicht den Ländern (z.B. Biersteuer), Bund und Ländern (z.B. Umsatzsteuer) oder den Gemeinden (z.B. Gewerbesteuer) zustehen: u.a. Branntweinsteuer, Energiesteuer, KaffeesteuerSchaumweinsteuer, Solidaritätszuschlag, Stromsteuer, Tabaksteuer, Versicherungsteuer, sowie Abgaben im Rahmen der EU.

    2. Bundessteuern i.w.S.: Gesamtheit der dem Bund zustehenden Steuereinnahmen, die aus den Bundessteuern i.e.S. und dem Bundesanteil an den Gemeinschaftsteuern besteht.

    Vgl. auch Gemeindesteuern, Landessteuern.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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