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Edgeworth

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Francis Ysidro, 1845–1926, aus Irland stammender Nationalökonom, der zunächst in London und von 1891 bis 1922 in Oxford lehrte. Wie sein Zeitgenosse Marshall in Cambridge kam er von der Ethik zur Wirtschaftstheorie. Edgeworth hat im Gegensatz zu Marshall, dessen „Principles of Economics“ als systematisches Werk bis heute nachwirkt, niemals den Versuch gemacht, seine originellen Beiträge zu Einzelfragen zusammenhängend darzustellen. Zu Lebzeiten verkannt oder nicht voll gewürdigt, wird Edgeworth heute als einer der bedeutendsten Nationalökonomen angesehen. Er entwickelte u.a. zum ersten Mal Indifferenz- und Kontraktkurven (Edgeworth-Box), die algebraische und grafische Bestimmung des wirtschaftlichen Gleichgewichtes und die Indexzahlen als Maßstab für den wirtschaftlichen Wert. Seine theoretischen Ansätze und Verfahren sind von vielen Nachfolgern - wie Hicks, Pareto und Samuelson - übernommen und weiterentwickelt worden, sodass sie zum Standard der modernen Wirtschaftstheorie gehören. Als seine Hauptwerke - mehr Ansammlungen von Einzelbeiträgen - gelten: „New and Old Methods of Ethics“ (1877); „Mathematical Psychics“ (1881) und „Papers Relating to Political Economy“ (3 Bde., 1925). Er war der erste Herausgeber des „Economic Journal“, für das er - ab 1911 gemeinsam mit Keynes - bis in seine letzten Tage tätig war. Dass diese Zeitschrift weltweit einen der vorderen Plätze einnimmt, ist v.a. sein Verdienst.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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