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Hicks

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    John Richard, 1904–1989, engl. Nationalökonom, der in London, Manchester und - von 1946 bis zu seinem Rücktritt 1965 - in Oxford lehrte; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1972 (zusammen mit Arrow). Hicks gehört zu den herausragenden Vertretern der Wirtschaftstheorie des 20. Jh., der auf vielen Gebieten Beiträge geleistet hat (in zeitlicher Abfolge: Löhne, Geld, allgemeines Gleichgewicht, Wohlfahrtsökonomik, Konjunkturen, internationaler Handel, Konsum, Wachstum, Methodologie, Kapital). Mehrere Theoreme, die zum Standard der modernen Wirtschaftstheorie gehören, sind mit seinem Namen verbunden, wie die Hickssche Nachfragefunktion (Nachfragefunktion), das Kaldor-Hicks-Kriterium (Kompensationsprinzip) und das Hicks-Hansen-Diagramm (Keynessche Lehre). Einige seiner Beiträge sind originäre Leistungen, andere gelungene Zusammenfassungen der Gedanken anderer, wie z.B. das IS-LM-Modell. Hicks benutzte in Grenzen mathematische Ausdrucksweisen, war aber auch an historischen Fragestellungen interessiert.

    Wichtige Werke: „The Theory of Wages” (1932); „Value and Capital” (1965); „Critical Essays” (1967) und „A Theory of Economic History” (1969).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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