Direkt zum Inhalt

Technologietransfer

Definition

Weitergabe von technischem Wissen von der Entstehung hin zur Verwendung im Produktionsprozess.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition
    1. Charakterisierung: Weitergabe von technischem Wissen von der Entstehung hin zur Verwendung im Produktionsprozess. Technologietransfer bedeutet institutionell den planvollen, zeitlich limitierten, privatwirtschaftlichen oder staatlich unterstützten Prozess der Diffusion oder Verbreitung von Technologie zur wirtschaftlichen Nutzbarmachung für Dritte. Die Übertragung erfolgt i.Allg. durch Rechtsakt (z.B. Lizenzvertrag). Der Technologietransfer kann zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Erfindern und Unternehmen,  innerhalb eines internationalen Unternehmens, zwischen verschiedenen Unternehmen oder zwischen Industrie- und Entwicklungsländern stattfinden.

    2. Mögliche Bestandteile/Inhalte:
    (1) freie Technologien (Patente, Lizenzen, Know-how);
    (2) gütergebundene Technologien (in Form von Spezialmaschinen, Ausrüstungen und sonstigen Gütern bis zur „schlüsselfertigen Fabrik“);

    3. Bedeutung: Technologietransfer reduziert die Diskrepanz von potenziellem und aktuellem Nutzungsgrad einer Technologie. Entwicklungsländer sind aufgrund technologischer Rückständigkeit in starkem Maße auf Technologietransfer angewiesen.

    Vgl. auch Forschung und Entwicklung (F&E), Innovation, technologieorientierte Unternehmensgründung, Technologietransferförderung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Technologietransfer Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/technologietransfer-50999 node50999 Technologietransfer node48009 Technologietransferförderung node50999->node48009 node47543 technologieorientierte Unternehmensgründungen node50999->node47543 node36421 Forschung und Entwicklung ... node50999->node36421 node39624 Innovation node50999->node39624 node45377 Produktionsprozess node50999->node45377 node46454 Qualitätskosten node46454->node45377 node47231 Technologiezentren node48009->node47231 node39484 Innovationsförderung node39484->node48009 node47543->node39484 node47543->node36421 node40695 Information Center node40695->node36421 node42402 Produktionsprogrammplanung node42402->node36421 node36421->node39624 node38655 Normung node38655->node45377 node29040 allgemeines Gleichgewicht node45377->node29040 node40581 Innovationsdichte node40581->node39624 node40363 Innovationsforschung node40363->node39624 node52239 Gründungsidee node52239->node39624 node54513 Corporate Entrepreneurship node54513->node39624
      Mindmap Technologietransfer Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/technologietransfer-50999 node50999 Technologietransfer node39624 Innovation node50999->node39624 node45377 Produktionsprozess node50999->node45377 node36421 Forschung und Entwicklung ... node50999->node36421 node47543 technologieorientierte Unternehmensgründungen node50999->node47543 node48009 Technologietransferförderung node50999->node48009

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Henning Klodt
      Institut für Weltwirtschaft
      Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik
      Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner
      Technische Universität München
      Inhaberin des Lehrstuhls für Entrepreneurial Finance
      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Steffen Preissler stellt in diesem Buch die Frage, wie Wissens- und Technologietransferdienstleistungen aus Sicht von Wissens- und Technologienehmern ökonomisch sinnvoll organisiert werden können. Hierzu definiert er den Begriff …
      Wir beschreiben die evolutionäre Entwicklung des an der TUM entwickelten Hauptspeicher‐Datenbanksystems HyPer, das für heterogene Workloads bestehend aus Transaktionen, analytischen Anfragen bis hin zu Big Data Explorationen gleichermaßen …
      An dieser Stelle ist es wichtig, exakt zu erkennen und zu definieren, dass Anforderungen an den Reinigungsprozess in einer geographischen Lage um chinesische Industriezentren wie Tianjin, Shanghai und Guangzhou, zu den anspruchsvollsten

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete