Direkt zum Inhalt

Bank

(weitergeleitet von Bankbetrieb)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Bankbetrieb, Kreditinstitut; Unternehmen, das als Geschäftsbank durch Verknüpfung der bankbetrieblichen Produktionsfaktoren geld- und kreditbezogene Dienstleistungen erstellt.

    1. Volkswirtschaftliche Funktion: Liquiditätsausgleich innerhalb des dem Wertestrom der Sachgüter und Dienstleistungen entgegengerichteten Geldstroms durch Losgrößen-, Fristen- und Risikotransformation.

    2. Einzelwirtschaftliche Funktionen:
    (1) Umtauschfunktion: Schaffung von Möglichkeiten des Tauschs liquider Mittel unterschiedlicher Form und/oder Qualität.
    (2) Depotfunktion: Verwahrung liquider Mittel über bestimmte Zeiträume.
    (3) Transportfunktion: Räumliche Übertragung monetärer Mittel.
    (4) Finanzierungsfunktion: Zeitweilige Überlassung von Geld oder Kredit an Dritte.

    3. Legaldefinition: Nach § 1 Abs. 1 KWG sind Kreditinstitute alle Unternehmungen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig betreiben, oder wenn der Umfang dieser Geschäfte einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Erbringt ein Unternehmen Finanzdienstleistungen, die keine Bankgeschäfte gemäß § 1 Abs. 1 KWG sind, gilt es als Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 1 Abs. 2 KWG. Banken können auch in öffentlicher Hand sein (öffentliche Kreditinstitute). Kreditinstitute sind: Kreditbanken, Sparkassen und Landesbanken, Genossenschaftsbanken (Kreditgenossenschaft) und genossenschaftliche Zentralkassen, Realkreditinstitute, Teilzahlungskreditinstitute, Banken mit Sonderaufgaben und Kapitalanlagegesellschaften. Keine Geschäftsbanken sind die Deutsche Bundesbank, Versicherungsunternehmen und Pfandleihunternehmen.

    Vgl. auch Bankbetriebslehre.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Bank Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bank-27855 node27855 Bank node38158 Kreditwesengesetz (KWG) node27855->node38158 node31058 Aktienbank node31058->node27855 node41122 Kommanditgesellschaft auf Aktien ... node31058->node41122 node27889 Aktiengesellschaft (AG) node31058->node27889 node34526 Hausbank node34526->node27855 node39156 Kontokorrentkredit node34526->node39156 node30544 Bilanzrichtlinien-Gesetz (BiRiLiG) node34451 Eigenkapitalquote node31477 Bilanz node31817 Bankbilanz node31817->node27855 node31817->node30544 node31817->node34451 node31817->node31477 node37059 Kreditbanken node37059->node27855 node28069 Bankenaufsicht (BA) node38158->node28069 node27752 Deutsche Bundesbank node27752->node27855 node42858 Privatbank node42858->node27855 node42858->node37059 node42858->node27752 node53505 stationärer Bankvertrieb node53505->node38158 node53507 Mobiler Bankvertrieb node53507->node38158 node32162 haftendes Eigenkapital node32162->node38158
      Mindmap Bank Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bank-27855 node27855 Bank node38158 Kreditwesengesetz (KWG) node27855->node38158 node42858 Privatbank node42858->node27855 node31058 Aktienbank node31058->node27855 node31817 Bankbilanz node31817->node27855 node34526 Hausbank node34526->node27855

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Alle relevanten Bücher, Zeitschriften und Artikel zum Thema auf einen Blick.
      Alle relevanten Bücher, Zeitschriften und Artikel zum Thema auf einen Blick.
      Alle relevanten Bücher, Zeitschriften und Artikel zum Thema auf einen Blick.

      Sachgebiete