Direkt zum Inhalt

Mediaanalyse

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Werbeträgeranalyse. 1. Begriff: empirische Datenerhebung im Rahmen der Mediaforschung zur Untersuchung der Nutzerschaft (Leser, Seher, Hörer) von Werbeträgern (Media) als Entscheidungsgrundlage für den Streuplan. Sie werden seit 1954 in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.

    2. Aufgabe: Der Mediaanalyse geht es um die Feststellung des Einflusses der Kommunikationskanäle auf den Werbeerfolg. Relevant sind die Ermittlung des Einflusses medienspezifischer Kontaktqualitäten (z.B. des medialen Umfeldes und des Images), die Kosten sowie die Frage, welche Zielgruppen über einen Werbeträger erreicht werden und wann bzw. über welchen Zeitraum dies geschieht.

    3. Arten: Je nach Zielsetzung lassen sich quantitative (Kontaktmenge) und qualitative (Kontaktqualität) Mediaanalyse unterscheiden. Die wichtigsten Mediaanalysen sind die der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse, die Infratest-Mediaanalyse und die Allensbacher-Werbeträger-Analyse.

    Vgl. auch Media, Mediaplanung, Streuung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Mediaanalyse Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mediaanalyse-37892 node37892 Mediaanalyse node49511 Werbeträger node37892->node49511 node39777 Mediaselektion node37892->node39777 node39049 Media node37892->node39049 node50159 Werbebudget node50740 Tausenderpreis node50159->node50740 node48359 Werbeziele node48335 Werbemittel node47804 Werbeplanung node47804->node37892 node47804->node48359 node47804->node48335 node47804->node39049 node28920 Copy-Strategie node47804->node28920 node49221 Werbeerfolgskontrolle node39843 Marktforschung node49606 Werbeforschung node49606->node37892 node49606->node49221 node49606->node39843 node48674 Werbewirkungsfunktion node49606->node48674 node48674->node50740 node50740->node37892 node50740->node39777 node50740->node39049 node49511->node39049 node39202 Mediaplanung node39202->node37892 node41326 Intermediaselektion node41326->node37892 node43973 Reichweite node40136 Intramediaselektion node40136->node37892 node40136->node39202 node40136->node41326 node40136->node43973 node40136->node39049 node41116 Kontakthäufigkeit node41116->node49511 node39777->node49511 node46861 Streukosten node46861->node49511
      Mindmap Mediaanalyse Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mediaanalyse-37892 node37892 Mediaanalyse node49511 Werbeträger node37892->node49511 node40136 Intramediaselektion node40136->node37892 node50740 Tausenderpreis node50740->node37892 node49606 Werbeforschung node49606->node37892 node47804 Werbeplanung node47804->node37892

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch
      Universität Gießen,
      FB Wirtschaftswissenschaften,
      Fak. BWL I
      Inhaber der Professur für Marketing

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Aus Marketingperspektive versteht man unter Kommunikation das Senden von verschlüsselten Informationen, um beim Empfänger eine Wirkung zu erzielen. Dementsprechend umfasst die Kommunikationspolitik die systematische Planung, Ausgestaltung …
      Die Digitalisierung der Musikbranche und die Einführung von non-physischen Musikinhalten haben die Vermarktungsmöglichkeiten von Musikinhalten tiefgreifend verändert, indem einerseits durch Download- und später Streaming-Plattformen die …
      Marketing wird im Zeitalter der Digitalisierung vor allem durch die Nutzbarmachung von Daten geprägt. Der vorliegende Text beschäftigt sich, ausgehend von einer Beschreibung der dadurch ausgelösten tiefgreifenden Veränderungen, mit den …

      Sachgebiete